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Eigenthum, überConseriptionen, Prevotalhöfen und äroits i-öunisseines Ruhmes und seiner Herrlichkeit müde geworden. Napoleonhatte 1808 den Stolz aller Nationen einmal gegen den StolzEnglands zu waffnen gehofft, aber England waffnete vielmehr dieEntrüstung aller Völker gegen seinen Uebermuth und seine blindeRücksichtslosigkeit. Der Druck auf die nationale Freiheit, die Po-litik der Entnationalisirung regte in einem natürlichen Gegenstößedas Selbstgefühl in den Völkern auf, das ihr politisches Erwa-chen überhaupt anzeigte. Wie Spanien in unwillkührlichcr Bewe-gung aufstand gegen Frankreich, erschien England, das die Kabi-netskciege der Ostmächte nur aus der Ferne und lässig unterstützthatte, mit Rath, mit Geld und Soldaten zugleich zu seincrHülfe;denn dort ward den Monarchen des Festlands daö Beispiel unddie Lehre gegeben, wie und mit welchen Mitteln allein die natio-nale Unabhängigkeit zu erhalten sei. Die Volkskriege in Spa-nien, Rußland und Deutschland verkündigten örtlich die neue Zeitauch jenseits Frankreichs und zeitlich über die Dauer der Franzo-senherrschaft hinaus. Die Waffen der Monarchen selbst wurdendemokratisch; der Kampf gegen den Tyrannen ward im Namen derVölkerfceiheit von Heeren gefühlt, in denen der nationale und po-litische Begriff lebendig war; und er ward mehr für die gemäßig-ten Grundsätze der Revolution geführt, als gegen sie. Darinlag der Wendepunkl der Zeit, der das Ende der Revolution nichtminder revolutionär machte, als ihr Anfang gewesen war.
Es war im Verlaufe der französischen Umwälzung nach den NeaMonm.beiden Enden der demokratischen Schrecknisse und der fürstlich-mi-litärischen Gewaltherrschaft hin in furchtbaren Gegenwirkungendas Grellste und Aeußerste geschehen; die innere Freiheit Frank-reichs und die äußere Unabhängigkeit fast aller europäischen Na-tionen war unter Napoleon verloren gegangen, und weder fand