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Ueber Production und Consumtion der edlen Metalle / von William Jacob ; Aus dem Englischen übersetzt, mit Benützung handschriftlich mitgetheilter Verbesserungen des Herrn Verfassers und mit eigenen Zusätzen versehen von C.Th. Kleinschrod
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in irgend einem Metalle liefere, „denn eS sey durch ein alteSStaatsgesetz verboten, die Minen zu bearbeiten." Lange vorAusdehnung der römischen Herrschaft über ganz Italien hattenverschiedene Nationen auf der Halbinsel nicht allein Minenbebaut, sondern auch in den Künsten der Mechanik, so wiein schönen und nützlichen Künsten so große Fortschritte erlangt,daß sie in der That als Lehrer der Römer angesehen werdenkonnten.

Schon vor der Gründung Roms waren die Etrusker inden Künsten vorgeschritten und hatten in denselben, was auchimmer ihr Ursprung war, vor allen andern Völkern Italienseinen großen Vorrang behauptet. Schon vor Romulus Zeitenbrachten sie die Malerei, die Zeichnungs-Kunst und einigeandere Künste zu großer Vollkommenheit; die Farben undGestalten auf vielen ihrer Vasen sind selbst zu unsern Zeitennoch hochgeschätzt und haben ihre ursprüngliche Frische undSchärfe der Contouren erhalten. Diese Künste wurden durchein zufälliges Ereigniß aus Griechenland dahin verpflanzt;die Geschichte sagt uns, daß ein Corinthier, Namens Dema-ratus, aus der Familie der Bacchiaden in Handelsgeschäftenmit eigenem Schiffe und Ladung nach Italien segelte, undmit großem Reichthum« zurückkam; da aber eine Verschwörungin Corinth ausgebrvchen war und seine Familie, welche jenerOligarchie gehörte, unterdrückt wurde, so hielt sich Demaratusunter der neuen Regierung nicht mehr sicher. Er schiffte sichdaher mit allen seinen Reichthümern nach Hetrurien ein, woer mit Hilfe seines großen Reichthums die Regierung erlangte;er heirathete eine Eingeborne und sein Sohn wurde endlichunter dem Namen Lucius Tarquinius Priscus König von Rom?)

Die Hetrurier gewannen durch ihre Kenntniß im Bergbauzuerst Kupfer und später Eisen. Bei der Ausmarkung ihrerStadtgränzen bediente man sich eines.Pflugschars von Kupferoder Erz, und ihre Priester schnitten sich dem Gebrauche ge»mäß ihre Haare mit Messern (vielleicht Rasirmefsern) vonKupfer;") wiewohl es nicht scheint, daß man, wie bei andern

*) Dionvz. Ilkllloi-n. ^nligink. kom. 8. III. üecl. 46.") Ullli-gl). v. IN.