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Ueber Production und Consumtion der edlen Metalle / von William Jacob ; Aus dem Englischen übersetzt, mit Benützung handschriftlich mitgetheilter Verbesserungen des Herrn Verfassers und mit eigenen Zusätzen versehen von C.Th. Kleinschrod
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Theile dem Menschenraube, als dem wechselselseitigen Aus-tausche von Erzeugnissen der verschiedenen Völker zugeschriebenwerden.

Die Kriege, welche der Thronbesteigung Augustus vorher-gingen und jene in der frühern Epoche seiner Regierungwaren Bürgerkriege, wobei nach römischer Sitte keine Skla-ven aus den Ueberwundcnen, als gleichfalls römischen Bür-gern gemacht werden konnten. Weder die Legionen von Pom-peji wurden nach Julius Cäsars Sieg zu Sklaven gemacht,noch jene die unter Brutus und Cassius bei Philippi gefoch-ten, oder welche unter Marc Anton gegen Octavius kämpften.Mit Schifffahrt waren die Römer nie in einiger Bedeutungbeschäftiget und ihr Seehandel war weder ausgedehnt, nochausdauernd oder unternehmend. Die Bemannung der Kriegs-schiffe bestand hauptsächlich aus Soldaten und nicht, gleichden Flotten neuerer Zeit, aus Seeleuten von Handwerk,welche nach dem Ende eines jeden Krieges Beschäftigung beider Handelsschifffahrt suchten.

Unter der friedlichen Regierung des Augustus und seinerNachfolger in der Kaiserwürde ging Roms Bestreben nurauf Vertheidigung seiner Gränzen gegen die umliegenden bar-barischen Völkerschaften. Es bedurfte keiner Flotte zur Ver-theidigung seiner Küsten gegen Angriffe zur See und keinesder entfernteren Länder seiner Herrschaft konnte zureichendeVeranlassung zur Haltung einer Seemacht geben, welche denNeigungen des Volkes so entgegengesetzt und auf Erschöpfungdes öffentlichen Schatzes so nachtheilig einwirken mußte.

Dieser Ansicht entsprechend finden wir auch, daß Augustusbei seiner Thronbesteigung nur eine sehr unbedeutende Zahlvon Kriegsschiffen unterhielt; bestehend aus wenigen kleinenGallionen zu Ravenna im adriatischen Meere, zu Misenumin der Bucht zu Neapel und zu Frejus in Gallien. Siewaren hinreichend zur Erhaltung der Ruhe und zur Unter-drückung der Seeräuberei im ganzen mittelländischen Meere.Deßgleichen genügte eine Flotille von 40 Kriegsbooten imkantus euxiims zum Schutze der römischen Herrschaft und eineähnliche für Erhaltung der Communikation mit den römischen

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