(lnngiarlum von 400 Nummi, oder 3 Pf. St. 4 Sch. 3 P. * **) )Nerva machte um das Jahr 96 an herabgekommene römischeBürger eine Schenkung an Ländereien, welche, in heutigerWährung ausgedrückt, zu 484,375 Pf. St. eingeschätzt wur-den. ") Adrian gewährte 21 Jahre später, als er TrajansNachfolger geworden war, ein (lonKinrium, welches sich aufden doppelten Betrag des höchsten belief, welches irgend einfrüherer Kaiser gegeben hatte und es wird angeführt, daß erunter das Volk und die Soldaten die.ungeheure Summe von3,229,166 Pf. St. heutiger Währung vertheilen ließ, bloßum die Ernennung des Commodus zu seinem Thronfolgerzu sichern; ein Opfer, welches übrigens vergeblich gebrachtwurde, da Commodus vor Adrian starb.-") Antonin, imJahr 138 zum Kaiser ernannt, gab jeder Person eine Schcn-kung von 8 .^uroi, oder 6 Pf. 9 Sch. 2 P. -s) inzwischenscheint im Laufe seiner ruhigen und beglückenden Regierungkeine weitere Veranlassung vorgekommen zu seyn, die Ruheund Unterwerfung des Volkes durch dergleichen Schenkungenzu sichern. Commodus, im Jahre 179 zum Throne gelangt,gab eine Schenkung von 725 Dcnarien oder 23 Pf. St.8 Sch. 2 P. stsi) und Severus, welcher 197 Kaiser wurde,gab ein 6on-stnrium, welches sich im Ganzen auf 1,614,583 Pf.St. unserer Währung berechnet, -ssisi)
Aehnliche Beispiele ungewöhnlichen Kostenaufwandes zurErkaufung von Stimmen für öffentliche Dienste, oder fürUebernahme von Kundschafter bei Individuen oder öffentlicherKörperschaften finden sich gleichfalls in alten Schriftstellern.
So gab Milo, der sich selbst zur Consulswürde vorschlug,jedem seiner Wähler 32 Pf. St. 8 Sch. 10 P. unsererWährung.
*) 8uetoo. in ^ternne. enp. 16.
**) Via in IVervn.
"*) 8pnrtinn in ^ckrirmn.k) Hin in Antonin».kk) 4-rrmpriäiu» in Oommvö«kkk) U>o in 8evero.
*k) Asconius PedianuS.
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