Im Jahre 301 herrschte eine große Hungersnoth, welcherUmstand wahrscheinlich, in Verbindung mit der Münzver-schlechterung dazu beitrug, um die Preise der Utensilien aufjene enorme Höhe zu treiben, deren Maximum durch dasEdict festgesetzt, ist.
Die Nominalpreise dieses Verzeichnisses, rcducirt auf heu-tige Währung,*) sind folgende.
Del der ersten Qualität (olei tlos) die Pinie
Pf.St. Sch,
. — 17
P-
6
-> „ zweiten ......
.
. —
10
6
„ aus Kohlsamen .......
.
. —
3
6
Honig erster Qualität ......
.
. —
17
6
„ zweiter ......
.
. —
8
9
Schweinefleisch, das italienische Pfund .
. —
10
6
Ochsenflcisch .........
.
. —
7
—
Ziegen- oder Schaffleisch .....
.
. —
7
—
Ein gemästeter Fasan p. Stück . . .
.
. 7
19
—
„ wilder „ „ ...
. 4
16
—
Eine gemästete Gans „ „ ...
. 6
2
—
nicht gemästete Gans p. St. . .
. 3
1
—
Wildschweinefleisch, das römische Pfund
.
.
'. —
8
9
Hirschfleisch .........
.
.
. —
6
7
Rehfleisch ...
.
6
7
Butter ...........
.
.
. —
7
6
Seefische der besten Qualität p. Pfund
.
.
. —
10
6
„ ,, zweiten ,, ,,
.
.
. —
7
6
Flußfische bester Qualität ,, „
.
. —
5
3
„ zweiter „ >, „
. —
3
9
Trockner Käse .........
.
. —
5
3
Artischocken, größere p. 5 Stück . . .
.
. —
6
6
*) Es wurde hierbei der DenariuS nach dem Originalwerlhe dieserMünze zu 66 Gran oder dem 7ten Theile einer Unze fein Silberzu Grunde gelegt; wonach derselbe dem Werthe von 7 Pence 3 Far-things unserer Währung unter der Voraussetzung gleichkommen würde,daß der Schilling, wie er sollte, den 62ten Theil eines Pfundes,und nicht, wie er gegenwärtig ausgeprägt wird, den 66ten Theildieses Gewichtes ausmacht.