mißlaus und seiner Gemahlin (der berühmten Libussa) eineMasse Gold, welche an Schwere ihren beiden Körpern gleich kam.
753 kam das Bergwerk Przibram mit reicher Siberausbeulein Aufnahme. 767 Aufkommen des Silberbergbaues beiBeraum
778 wiederholte sich die- Verfertigung eines großen goldnenGötzenbildes, welches Herzog Nezamisl auf Wischehrad aus demim Berge Eule gefundenen Golde gießen ließ.
790 wurde bei dem Dorfe Suschige soviel Gold aus denBächen gewaschen, daß ein Mann 12 fl. und mehr gewann;es entstand eine Stadt, Schuttenhvf genannt, an diesem Orte.
Im 9ten und lOten Jahrhunderte fortgesetzte Funde vonGold- und Silbererzen.
Sukuslow, der Urenkel der Schwestertochler Libussas wurdeso reich aus seinen Gold- und Silberbcrgwerken, daß er sich demHerzoge in Böhmen widersetzte, i. I. 879.
Boleslaw wurde im Jahre 9-12 aus dem Zehnten der Gold-Wäschereien so reich, daß er den Wischehrad köstlich aus-bauen ließ.
952 wurde auf dem Scharfenstein ein großer Silberklumpengefunden, „welcher gleich einem Nosse, sehr wunderlich selbstgewachsen und gediegen war." Er wurde auf dem Wischehradmitten im Schlosse aufgestellt. Da sprach der Herzog: die Rö-mer haben in ihrer Stadt von Kupfer gegossne CabaUos gehabt,die Böhmen aber Habens von Silber."
991 wurde auf der Eule ein so mächtiger Gang von Golderzentdeckt, daß daraus in diesem Jahre über 100,000 Mark Goldin des Herzogs Kammer geliefert worden.
1038 brachten die Gold - und Silberberge dem Lande Böh-men überschwenglichen Reichthum.
1080 war in Böhmen ein an Gold und Silber großer Ueber-fluß „daß sich das Volk zum Müssiggange begab."
Im 12ten Jahrhunderte wurden mehrere neue reiche Anbrächegefunden, aber wegen Unruhen und Hungersnoth wurde dieBergarbeit bei Verlust der Hand eingestellt und die Bergleutewurden zum Ackerbau angehalten.
1300 wurden die reichen Ausbeuten an Silber des Berg-werkes Kuttenberg eröffnet, woraus die böhmische Münze verbessert