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Herzog Heinrich den Löwen (1181) und durch seinen SohnKaiser Otto IV. (1188) so wie die fortwährenden Unruhen, inwelche die Stadt Goslar als Mitglied der Hanse durch dieKriege dieses Städtebundes verwickelt war, unterbrachen in lan-ger» und kürzern Perioden ihr Gedeihen, und ein ununterbro-chener Betrieb derselben begann erst von 1554 an, wiewohl derUmstand, daß die Söhne Herzog Albrechts des Großen den Zehntenvon diesem Bergwerke an eine von Gowisch um 800 MarkSilber versetzten, beweiset, daß sein Erträgniß auch in der Mittedes 14. Jahrhunderts nicht unbedeutend gewesen seyn mußte.
Der berühmte Silberbergbau des AndreasbergeS begann inder Epoche von 1521 —1537 empor zu kommen und in den 6Jahren von 1565— 157» sollen die Ausbeuten der dortigenGruben, welche sich auf die Anzahl von 282 beliefen, 300,380Mark Silber betragen haben. (Büsching a. a. O.)
Nach dem Durchschnitte der Jahre 1718 — 1724 lieferteder ganze oberharzische Bergbau jährlich 60,500 Mark Sil-ber; (Bösen General - Haushalts - Principia des Bergwerks.Leipzig und Frankfurt 1753) nach dem Durchschnitte der Jahre1801 — 1805 jährlich 32,138 Mark (Villelo^k;nun.) und in den Jahren 1826 — 1830 jährlich 44,215 Markfein Silber (Hausmann über den gegenwärtigen Zustand desHarzes).
Der in der Geschichte der Silberproduktion nicht ganz un-bedeutende Manns seldifche Bergbau wurde nach Span-genbergs mannsseld. Chronik um das Jahr 1183 durch zweigemeine Bergleute entdeckt, welche ohnweit Heckstett die erstenKupferschiefer auffanden. Die erste Belehnung der Grafen vonMannsfeld mit diesen Gruben erfolgte 1437 durch Kaiser Si-gismund. Ihre Erträgnisse werden in frühen Zeiten von 800»bis zu 15,00» Centner Kupfer (mit dem Gehalte einer MarkSilber im Centner) angegeben, welche auch in neueren Zeiten,als jener Grubendistcikt in viele Antheile und unter mehrereStaaten vertheilt worden, sich in einer ähnlichen Größe erhaltenhaben. (Gmelin a. a. O. u. Galtcrer über den Harz.)
A. d. Ü.