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Ueber Production und Consumtion der edlen Metalle / von William Jacob ; Aus dem Englischen übersetzt, mit Benützung handschriftlich mitgetheilter Verbesserungen des Herrn Verfassers und mit eigenen Zusätzen versehen von C.Th. Kleinschrod
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läufig zwei Jahrhunderte vor der Eroberung Granadas ihrEnde erreichte. Wenn diese sämmtlichen Anlagen das Werkvon 500 Jahren gewesen und jährlich im Durchschnitte 10Schächte abgetäuft worden sind, welche man, wie sehr wahr-scheinlich , nach dem Ausnchmcn der Erze wieder verlassen hat,so möchte kaum die ganze Jahresausbcute von sehr großemBelange gewesen seyn.

Jene Minen, welche Wowles zur Zeit seines Besuches alsnoch schwach betrieben erwähnt, sind nun gleichfalls ganz ein-gestellt worden.

BowleS bemerkt ferner: »In den Sandhügeln von Gali-zien kommen noch stets Goldspuren vor und mit Erstaunennimmt man die unermeßlichen Arbeiten wahr, welche zumAbtragen des Sandes, zu dessen Waschung und zur Ausschei-dung des Goldes unternommen worden. Nach der provin-ziellen Sage gehörte das gewonnene Gold jenes Bezirkes zumPrivatschatze dreier römischer Kaiserinnen, der Livia, Agrippinaund Faustina. Es würde für die Natur- und politische Ge-schichte der Provinz gleich wichtig seyn, dieser Sage nachzu-forschen. «

Ohne nähere Notiz von einer goldführenden Erzader inden Gebirgen von Guadarama, St. Jldefonso gegenüber, zunehmen, welche Bowles als noch unberührt erwähnt undebenso die Goldminen mit Stillschweigen übergehend, welcheDonna Jsabella in den Gebirgen bei Talavera ausbeutete,gehen wir zur Betrachtung jener spanischen Minen über,welche der Hauptgegenstand der Aufmerksamkeit aller Jahr-hunderte, von den frühesten geschichtlichen Epochen an bisauf unsere Zeit gewesen sind; nämlich der Minen von Alma-den und Guadalcanal. Sie waren den Römern wohl bekannt,welche enorme Summen darauf wendeten; sie wurden ebensovon den Mohren fortbetrieben, und haben erst seit einigenJahren aufgehört, eine bedeutende Ausbeute zu liefern.

Die Bergwerke von Almadcn nehmen in der Geschichteder edlen Metalle eine wichtige Stelle ein, obschon ihr Haupt-erzeugniß in Quecksilber besteht; allein dieses Metall ist fürdie Scheidung und Gewinnung der ersteren aus den beglei-tenden Gesteinen und Erzen so wichtig geworden, daß ohne