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Ueber Production und Consumtion der edlen Metalle / von William Jacob ; Aus dem Englischen übersetzt, mit Benützung handschriftlich mitgetheilter Verbesserungen des Herrn Verfassers und mit eigenen Zusätzen versehen von C.Th. Kleinschrod
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Gegenständen 400 Pfunde reines Gold und ein Werth von420,000 Seguinen (beiläufig 81,000 Pf. St.) an Silber sichbefanden. Allein der Vicekvnig hatte dazumal bereits 20 Jahrein Spanien regiert, in welcher Zeit es ihm daher mit derihm zu Gebote stehenden großen Anzahl von Christensclavennicht schwer fallen konnte, eine solche Masse edler Metalle zusammeln.

Ueber den Bergbau auf edle Metalle in Portugal insbe-sondere, getrennt von Spanien, finden sich in den alten Schrif-ten keine Nachrichten. Die Nömer und Mauren betrachtetenPortugal unter dem Namen Lusitanien bloß als eine spanischeProvinz, und die Producte beider Länder werden mit einan-der vermengt. Silbcrminen werden in keinem neuern Schrift-steller erwähnt und nur Einer spricht von einer Goldmine beiAdissa, in dem Bezirke von St. Ubes. Ueber ihren Zustandin früheren Zeiten ist nichts bekannt; in neueren Zeiten hatBalbi by Bandelli, Direktor der Minen des Königreichs,einige Nachrichten über ihre Erträgnisse gegeben, welche sichin den Jahren 1815 — 1821 durchschnittlich auf beiläufig18 Pfunde reines Gold jährlich bcliefen. *)

Die nordischen Völker.

Der Norden von Europa scheint mehr Gold und Silberbesessen zu haben, als in Deutschland, Frankreich und denbritischen Inseln im Mittelalter gefunden wurde. Die Dä-nen, welche mehrere ihnen südlich gelegene Gegenden unter-jochten und ausgedehnte Seeräubern trieben, waren in derLage, bedeutende Schätze an edlen Metallen zu sammeln,welche sie größtentheils zu Verzierungen ihrer Waffen undzum Schmucke ihrer für räuberische Expeditionen ausgerüstetenFahrzeuge verwendeten.

Ein ungenannter, mit Canut gleichzeitiger Schriftstellergibt eine Beschreibung in lateinischer Sprache von der Flotte,mit welcher dieser Fürst zur Besitznahme des englischen Thro-nes absegelte. Sein Werk führt den Titel: »Lobgedicht auf

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»sllii. Vol. I. i>. 136.