weniger als zu 300,000 Pf. St. Werth. An einer Stellefand man ein Stück von 30 Unzen Gewicht. Auch zur Zeitdes Regenten Norton wurde viel Gold gewonnen. Man hatnunmehr die Nachsuchungen eingestellt, aber einzelne Stückewerden noch immer zufällig aufgefunden. Lord Hopton, Ei-genthümer der Bleyhügel, ist im Besitze eines solchen Stückesvon Unze Gewicht. Auch heutzutage wird noch Gold inCornwallis, mit Zinn und andern Stoffen vermengt gefunden.Das größte in dieser Art vorgekommene Stück hat einenWerth von drei Guineen. Wahrscheinlich war es das cor-nikche Gold, welches die Römer besonders anreizte; denn we-der ihnen noch den Phöniziern konnte dasselbe unbekannt seyn,da sie so lange mit diesen Gegenden in Verkehr standen unddessen Vorkommen kannten.«
„In den Regierungsepochen der Könige Eduard I. u. 111.befanden sich sehr bedeutende Werke zu Combinartin in De-vonshire, 337 Bergleute waren in demselben beschäftigt, undihr Erträgniß war so groß, daß Eduard IH. dadurch in denStand gesetzt wurde, den Krieg gegen Frankreich zu führen.«
Ein Engländer Bulmar bearbeitete zur Zeit der KöniginElisabeth Goldminen in Schottland. Dazumal waren 300Mann bei Elvansfort auf einem Punkte beschäftigt, welchernoch gegenwärtig „tbs Ovlck - 8eour u genannt wird und imVerlaufe weniger Sommer sollen über 100,000 Pf. St. Werthan Gold gesammelt worden seyn.') Man begann die Arbei-ten vor einigen Jahren aufs neue unter der Aufsicht des Di-rectors der Bleygruben von Wanlochhead; allein wegen derhohen Arbeitspreise wurden sie nicht fortgesetzt.")
Fabricius, Professor der Mineralogie auf der Universitätzu Kiel in Holstein, besuchte England um das Jahr 1740vorzüglich in der Absicht, den Zustand der Bergwerkekennen zu lernen. Er führt in feiner Schrift hierüber
') ^Villmms klistor^ ok tlie minsral LinAtlom. Vol. ll. Läin.du, Air 1810 .
*') Eben daselbst Vol. II. p. 364 .
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