durch die Einführung der Goldmünzen um daS Jahr 1395verursacht, indem das Wcrthsvcrhältniß dieses Metalls zumSilber zu hoch gegriffen war, daher die Goldmünzen bei demPublieum schwierigen Eingang fanden.
Heinrich V!. prägte im ersten Jahre seiner Regierung 1422das Pfund Silber zu 37^ Schilling aus, setzte die Ausprä-gung vier Jahre später auf 30 Schilling zurück und setzte selbeim letzten Rcgi'erungsjahre wieder auf 37^ Sch. DergleichenAbweichungen ließen sich noch mehrere anführen, allein siewürden unsere Untersuchung ohne Noth verwickelt und schwerverständlich machen.
Von der Eroberung bis zum Jahre 1340 sind alle Geld-angaben in unserer heutigen Währung zu 60 Sch. auf dasPfund reducirt; von 1346 — 1412 zu 52 Sch. 8 P.; von1412 — 1464 zu 40 Sch. auf das Pfund; bis zu 1484 zu45 Sch.; von da bis zu 1550 zu 48 Sch.; während derzwei folgenden Jahre zu 72 Sch. das Pfund. Im Jahre1551 bestand der Sch. aus dem 60. Theile eines Pfundes;allein er enthielt mehr Zusatz bis zum Jahre 1601, dem 43.Negierungsjahre dcr Elisabeth, als das Silber feiner unddas Pfund zu 62 Sch. ausgeprägt wurde.
Unter so zahlreichen sprechenden Beispielen des hohen Wer-thes der edlen Metalle gegen alle übrigen Utensilien ist eseinigermaßen schwierig, diejenigen zu wählen, welche ihrenwahren Werth und Einfluß im Verkehr auf die hellste.Weiseans Licht stellen.
Athelstan überwand um das Jahr 937 Ludwal den erstenFürsten von Wales und schloß Friede mit ihm gegen Ent-richtung eines Tributes von 20 Pfunden Gold und 300Pfunden Silber, 25,000 Ochsen nebst Falken und Jagdhun-den. Durch diesen Tribut, welcher unserm heutigen Geldenach beiläufig 1700 Pfund Silber beträgt, wurde Athelstanso reich, daß er sich in den Stand gesetzt sah, Familienver-bindungen mit dem deutschen Kaiser Otto dem Großen, mitdem Majordomus in Paris, und mit dem Fürsten Ludwigvon Aquitanien einzugehen.
Dieser Zeitpunkt traf übrigens wenige Jahre vor der Ent-deckung der Silbergruben bei Goslar im Hannöverschen ein,