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Ueber Production und Consumtion der edlen Metalle / von William Jacob ; Aus dem Englischen übersetzt, mit Benützung handschriftlich mitgetheilter Verbesserungen des Herrn Verfassers und mit eigenen Zusätzen versehen von C.Th. Kleinschrod
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235
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Normannen diese Art von Theilnahme am Kriegs-Theatervorzugsweise wählten. Ein Theil der zusammengebrachtenGelder mußte jedoch immerhin sür den Unterhalt in Asienselbst, sowohl von den Feldherren als von Einzelnen ausge-spart werden.

Selbst nach der Eroberung Jerusalems und der Gründungeines christlichen Königreichs in dieser Stadt waren, wie mitgroßer Wahrscheinlichkeit anzunehmen ist, die in dem neuenReiche erhobenen Einkünfte für den Unterhalt der Regierungunzureichend und die verschiedenen Mächte, welche die Erobe-rung bewirkt hatten, waren genöthigt, die errungene Herr-schaft durch jährliche Zuschüsse zu behaupten.

Auf die rohen Nationen des westlichen Europa mußtenübrigens die prachtvollen Gegenstände des Orients, welchesich ihren Blicken darboten, einen mächtigen Eindruck hervor-bringen. Es konnte nicht fehlen, daß die Tausende von Lu-xusartikeln des Ostens ihre Begierde, erregten sie zu besitzenund zum Schmucke oder als Andenken an die Abentheuer, diesie bestanden, in ihre Heimath zurückzubringen. Ein großerTheil der gemachten Beute mag daher für Gegenstände solcherArt aufgewendet worden seyn, welche ihr Vaterland nicht her-vorzubringen vermochte und welche wegen ihrer Schönheitoder Nützlichkeit und wegen der ruhmvollen Art ihrer Erwer-bung doppelten Werth erhielten.

Unbezweifelt trugen die Kreuzzüge wesentlich dazu bei, dieSitten ihrer Thcilnehmcr zu mildern, die Kenntnisse, die In-dustrie und Civilisation Europas und daher auch den Reich-thum seiner verschiedenen Länder zu vermehren; allein dieserReichthum erschien hiernach von einer mehr substantiellen undständigen Art als jener an edlen Metallen, welche nur alsMaaßstab oder Repräsentant der Arbeit dienen und die In-dustrie beleben, allein aller dieser Wirkungen ohngeachtetden geringsten Theil des reellen Reichthums einer Gemeinheitausmachen.

In Betrachtung aller dieser angeführten Umstände ziehenwir daher die Schlußfolge, daß die Kreuzzüge keinen großen