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Ueber Production und Consumtion der edlen Metalle / von William Jacob ; Aus dem Englischen übersetzt, mit Benützung handschriftlich mitgetheilter Verbesserungen des Herrn Verfassers und mit eigenen Zusätzen versehen von C.Th. Kleinschrod
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der nämlichen Epoche etwas bedeutender gewesen sey, als inden früheren. Dieß scheint insbesondere aus dem Steigeneiniger gewöhnlicher Bedürfnisse (In Uulling nn Oom« Vol. 1.p. 193, 194) hervorzugehen, welche zwischen 1150—1450um beiläufig hundert Procente im Geldpreise theurer gewordensind. Im Ganzen jedoch ist eine wesentliche Vermehrung dergesammtcn circulirenden Metallmasse in der oft gedachten Pe-riode nicht anzunehmen und aus den Preisen der Utcnsiliendürfen wir schließen, daß der Stock an edlen Metallen sichbeiläufig gleich geblieben sey, wenn wir nämlich diese Preisenach dem Gewichte der betreffenden Gold- und Silbcrtheilebeurtheilen.

Der geringe Betrag der umlaufenden edlen Metallmassein jener Epoche muß der geringen Menge gemünzten Geldeszugeschrieben werden, welches aus den verschiedenen Münz-stätten hervorging, nachdem das Münzrecht ausschließend andie verschiedenen Souveräne oder an hiermit besonders Privi-legirte übergegangen war. In England sind über diesen Zweigaus einer sehr frühen Periode der Ausübung des Münzrechtesdurch die Könige, Nachrichten in den Rechnungen des Towers,des Schatzmeisteramtes und der Münze enthalten.

Inzwischen finden sich hierin keine genauen Angaben überdie Bezugsquellen der edlen Metalle. Unter der RegierungEduards II. claffifizirte man das in die Münze gebrachte Sil-ber in Erzeugnisse der königlichen Bergwerke und des Aus-landes, das letztere wurde wieder in drei Unterclassen ge-theilt, arxcntiim emmariniim, »rgantum transmarinum undkullion. -)

Eine Ausscheidung nach Quantitäten dieser verschiedenenMetallsorten ist aus den Rechnungen nicht zu entnehmen;inzwischen unterliegt es keinem Zweifel, daß bei weitem dergrößte Theil des in der Münze verarbeiteten Silbers durchden auswärtigen Handel bezogen wurde; denn nach den Rech-nungen des Münzwardeins William dc Wimondham scheint

^ Diese Einteilung kömmt nur noch unter der folgenden Regierung,dann später nicht mehr vor. Unelinx on Ooine. Vol l. y. 126 .