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Ueber Production und Consumtion der edlen Metalle / von William Jacob ; Aus dem Englischen übersetzt, mit Benützung handschriftlich mitgetheilter Verbesserungen des Herrn Verfassers und mit eigenen Zusätzen versehen von C.Th. Kleinschrod
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Menschen und Vieh und Salzwasser aus dem kleinen See-hafen Yquique für die Amalgamirwerke dahin zu schaffen,sind an dem Mangel des erforderlichen Capitals gescheitert.

Das meiste Silber Perus wurde aus den Minen vonYauriccocha oder Lauricocha, in Europa besser unter demNamen Minen von Pasco bekannt, gewonnen. Sie liegenin der Mitte von Gebirgen, welche mit ewigem Schnee be-deckt sind, 13,000 Fuß über dem Meere, folglich in einerhöchst rauhen und unfruchtbaren Gegend. Man gibt ihrenReichthum an Silber eben so groß als jenen von Guanaxuatoin Mexiko an, auch soll daS Metall nicht in großer Tiefeunter der Oberfläche vorkommen. Allein das ungesunde Kli-ma, die Schwierigkeit, alle Bedürfnisse auf eine solche Höhezu schaffen und die häufige Wassernoth der Gruben warenbisher große Hindernisse gegen jede'ausgedehnte Unterneh.mung. Demohngeachtct lieferten diese Minen während derganzen gegenwärtig betrachteten Epoche jährlich gegen 800,000Unzen Silber.

Einige Minen in der Provinz Trurillo, unter dem NamenHualgayac, Gumachuco und Conchuco bekannt, standen seitdem Jahre 1772 in fortwährendem Betriebe und gaben jähr-lich von 400/m. bis 800,Unzen Silber Ausbeute. NachHumboldt sollen die Erze dieses Minenbezirkes reicher alsjene von Potosi, regelmäßiger in ihrem Gehalte als jenevon Huantajapa und leichter zu bearbeiten seyn als jene vonPauriccocha.

Auch einiges Gold fand man in Peru, in den Bezirkenam Pataz und Huailas auf dem Rücken der Cordilleren; ei-niges in den Ebenen von Curimayo in der Nähe der StadtCaxamarca und etwas weniges an einigen anderen Orten.

Da alles in Peru gewonnene Gold und Silber in dieMünze nach Lima gebracht werden mußte, so gewähren dieMünzberichte den Haupt-Anhaltspunct für die Kenntniß derAusbeute an diesen Metallen. Allein die gegenwärtig benütz-baren Berichte solcher Art gehen in regelmäßiger Folge nurbis zum Jahre 1751 zurück. Da inzwischen nach den An-gaben aller Schriftsteller in der ersten Hälfte des 17. Jahr-hunderts keine wesentliche Veränderung Statt hatte, so neh-