Dremn-MailMstes Capitel.
Ueber die Verhältnisse des Neibungs-Verlustesbei Gold - und Silbermünze,» in alter undneuer Zeit.
Wir haben in gegenwärtiger Schrift bisher den Gesammt-vcrlust an der ausgeprägten Gold- und Silbermasse durchReibung allein zu jährlich angenommen. Da die großeVermehrung derselben einen allgemeinen Gebrauch des Gel-des und weit schnelleren Umlauf desselben bewirkte, so mußtefolgerichtig auch der Reibungsverlust sich weit höher belaufen.Indem wir daher genöthigt sind, für die Periode, deren Be-trachtung uns gegenwärtig beschäftigt, eine veränderte Be-rechnung des Reibungsverlustes eintreten zu lassen, und dieGrundlage derselben zu entwickeln, gehen wir auch schicklicherWeise auf die ältere Epoche zurück, und zeigen, worauf unserefrühere Annahme gebaut war.
Die Untersuchung dieses Gegenstandes führt auf die ver-schiedenen Versuche, worüber das Nähere im Anhange Nr. I.enthalten ist und worauf wir den Leser bereits im erstenBande verwiesen haben. Die von den Beamten der engli-schen Münze im April 1807 und am 16. December 1826vorgenommen Versuche verbreiten vieles Licht über diesenGegenstand. Wir gehen indeß noch etwas weiter und auf