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„Es ist eine allgemein anerkannte Thatsache", bemerktWard, „daß die geringeren Classen in fast allen Minenbezir-kcn fortwährend Mittel fanden, ihren Unterhalt durch Berg-bau zu erwerben, obschon die Städte durch die Auswande-rungen der reichen Classen, welche ihre Capitalien früher inMinenoperationen angelegt hatten, dem Ruin entgegeneilten.Erstere stellten unter dem Namen Buscones oder Schürferihre Arbeiten niemals ein und wiewohl sie in Ermanglungrichtiger Berfahrungswelse die Minen ungemein beschädigten,so gewannen sie doch im Allgemeinen aus den obern Teufenoder aus alten Grubenbauten, welche man in bessern Zeitenwegen reicherer Ausbrüche vernachlässigt hatte, sehr bedeutendeQuantitäten Silber. Noch fortwährend wird dieses unsyste-matische und dem Raubbaue ähnliche Verfahren in vielenGegenden des Landes betrieben, und in Zirmapan, Zaculapan,el Dvctor und vielen nördlichen Districten findet hierin einezahlreiche Bevölkerung Unterhalt."*)
Das während der ganzen Epoche der Revolution in jenemLande gewonnene Silber war von sehr verschiedenen Gradender Feinheit, wie aus der Vergleichung der unter der könig-lichen Herrschaft und von den Insurgenten geprägten Doll.ersichtlich ist. Vieles Silber, welches während der Revolu-tion geprägt wurde, befand sich wegen der Eile, mit der manes in Münze zu verwandeln bestrebt war, in so unreinemZustande, daß es gegenwärtig nur mit 15 — 20 ProccntcnAbzug circulirt; andererseits wurde auch das'von einigen Mi-nen gelieferte goldhaltige Silber, theils wegen Mangels anVorrichtungen, theils wegen der dringenden Beschleunigungder Ausmünzungen nicht geschieden, und viele Millionen Doll.dieser letztem Art fanden ihren Weg nach Europa, woselbstdie Goldscheider in London und Paris mit der Ausscheidungdes Goldes große Summen gewannen. Diese goldhaltigenDollars sind nun fast gänzlich aus dem Umlaufe verschwun-den; allein durch ihre Scheidung wurde die umlaufende Geld-masse in Europa bedeutend vermehrt.
') Ward Vol. II. 24.