jener Bergbau-Erträgnisse unsere Zuflucht nehmen und wirlegen hiefür den höchsten Betrag zu Grunde, welchen wir inden uns zu Gebote gestandenen Nachrichten aufzufinden ver-mochten. Letztere, geschrieben im Jahre 1826 drücken zugleichdie Erwartung aus, daß die gesammte Minenausbeute über1H Millionen Dollars betragen werde, daher wir zwei Mil-lionen angenommen haben.
Die gesammte Silberproduction Peru's würde daher nachvorstehenden Betrachtungen beiläufig folgendermaßen sichverhalten haben.
In dem 11 jährigen Zeitraume von 1810
— 1820 . 35,586,617 Dollars
In den 5 darauffolgenden Jahren dernämliche Betrag wie in den 5 vorher-gehenden .......... 1ch84!),412 „
In den 4 Jahren 1826 —1829 zu jähr-lichen 2 Millionen Dollars . . . 8,s»00,000 „
Zusammen für 20 Jahre 58,436,029 Dollars
Ueber die Goldgewinnung in Peru wahrend des nämlichenZeitraumes mangeln die Nachrichten mit Ausnahme der 6Jahre von 1800—1805, in welchen dieselbe 1,875,723 Doll.oder jährlich im Durchschnitte 312,620 Doll. betrug. Ob-schon die Unruhen der folgenden Zeit diese Ausbeute vermin-dert haben mußten, so legen wir doch die letztere Summedem ganzen 20jährigen Zeiträume zu Grunde, in welchemdaher die Goldausbeute betragen würde 6,252,400 Dollars
Also Gesammtausbeute von Gold und
Silber ... . 64,688,429 Dollars
Oder in englischer Währung .... 13,476,75l Pf. St.und jährlich im Durchschnitte .... 673,837 „ „
Bnenot.Wyre«.
Das Vicekönigreich Buenos-Ayres oder La-Plata, wel-ches in seiner westlichen Begränzung das Gebiet der seithererrichteten Republik Bolivia einschloß, scheint in Hinsicht aufseinen Bergbau mehr als irgend ein anderer Theil des spa-nischen Amerika mit Ausnahme Eolumbia's, gelitten zu haben.