dem ganzen westlichen und südwestlichen Zuge der Neelgheri.Gebirge wird etwas Gold gewonnen. Nach Mr. BaberSAussage vor dem Parlaments-Comite über die ostindischen An-gelegenheiten verbreitet sich der goldführende District über eineFläche von 2000 Quadratmeilen. Indeß wird derselbe nurschwach betrieben und zwar ausschließend durch Sklaven,welche den Grubenbesitzern gehören. Diese Grundeigenthümersind sehr eifersüchtig auf jede fremde Einmischung und für sichselbst sehr arm, daher auch nur wenig Gold ausgebeutet undin Umlauf gebracht wird, so groß auch immer der im Bodenbefindliche Metallreichthum seyn mag. *)
Die Halbinsel Malaya, im Alterthume unter dem Na-men 6ker8m>68>i8 rnireL bekannt, mag vielleicht in frühenZeiten viel Gold geliefert haben; wenn noch heutzutage einesolche Gewinnung Statt findet, so gelangt wenigstens nichtsdavon in den allgemeinen Berkcbr und die Ausbeute magetwa bloß zum Schmucke der Eingebornen verwendet werden.
Ueber die Gold- und Silberproduction von China besitzenwir nur sehr wenige Nachrichten und diese ermangeln allerGenauigkeit. Es ist nur im Allgemeinen bekannt, daß inden östlichen Gränzgebirgen Silberminen vorkommen.
Nach Mr. Crawford's Angaben vor dem Parlaments-Comite in ostindischen Angelegenheiten liefert die Provinz Se-tschuen Gold, jene von Huansi Silber und in den ProvinzenKiansi, Gunnan und Koneicheon kommen beide edle Metallevor. **) Ueber den Umfang der Minenoperationen ist nichtsbekannt.
Nach einer neuern Nachricht, welche glaubwürdig scheint,***)belauft sich das ganze Staatseinkommen von China auf84 Millionen Unzen Silber. Hiervon werden gegen 33 Mill.in Metall und gegen 51 Mill. in Getreide und andern nutz-baren Gegenständen bezahlt, welche größtentheils von den
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