der Baarzahlungen der engl. Bank und durch ihre spätereRückkehr zu derselben. Diese Betrachtung berechtigt uns da-her zu der Schlußfolge, daß der Zufluß an edlen Metallennach Indien, China und den übrigen Theilen Asiens beiläufigdem Bedürfnisse gleich kam, welches erforderlich wurde, umein richtiges Verhältniß zwischen dem umlaufenden Mediumund der übrigen Productenmasse zu erhalten.
Während die asiatischen Minen ihre Produktion nicht ge-steigert, die Einfuhren an Baarschaften aber zu gleicher Zeitabgenommen haben, zeigte sich demohngeachtet kein merkbaresallgemeines Fallen der Preise; wir sind daher geneigt, dieseErscheinung dem Umstände zuzuschreiben, daß die früher inden Epochen größerer Unsicherheit der Preise aufgehäuftenSchätze allmählig in Umlauf gesetzt worden und hinreichendwaren, um eine gewisse Stetigkeit der Preise zu erhalten.
Die Bevölkerung Asiens mag beiläufig doppelt so großseyn, als jene von Europa und Amerika zusammengenommen;da wir nun gesehen haben, daß die Consumtion an edlenMetallen in den beiden letztgenannten Welttheilcn jene Asiensim Verhältnisse von fünf zu zwei übertrifft, so müssen wirauf einen zehnfach stärkeren Umlauf derselben in Europa undAmerika gegen Asien schließen; allein da das vorherrschendeMetallgeld in Asien aus Silber, in Europa aber großen-theils aus Gold besteht, und ersteres sich schneller abnützt, sofolgt ferner, daß der jährliche Zufluß zur Erhaltung desStockes verhältnißmäßig größer für Asien als für Europaseyn müsse.
Wird ferner die jährliche Consumtion oder besser Ver-wendung von Gold und Silber in Asien mit jener in Europaund Amerika in Vergleich gebracht, mit Rücksicht auf denStand der Bevölkerung in den genannten Welttheilen, sozeigt sich der weit geringere Betrag in dem erstem gegen diebeiden letzteren Welttheile. Wenn Asien 5-10 Millionen Ein-wohner enthält und jährlich an Gold und Silber die Summevon 340,000 Pf. St. consumirt, so treffen auf den Kopfder Gesammt-Bevölkerung nicht mehr als 14 Pence. Schlägtman dagegen die Bevölkerung von Europa und Amerika zu-