gleich kommen. Im Jahre 1810 betrugen die Noten derenglischen Bank beiläufig 24 Millionen; daher der so ebenbemerkten Annahme gemäß der ganze Notenumlauf aller Ban-ken des Königreichs 48 Millionen.
Der damalige Goldpreis stand auf 4 Pf. St. 10 Sch.die Unze. Hiernach würde mit dem gesammten umlaufendenPapiergelde eine Summe von 10,666,666 Unzen Gold anzu-kaufen gewesen seyn. Im Jahre 1814 betrugen die Notender englischen Bank 30 Millionen, folglich sämmtliche Notenmit Einschluß der Landbanken 60 Millionen. Der Goldpreisstand zu 5 Pf. St.. 10 Sch. Folglich konnte mit allemPapiergelde die Summe von 10,909,090 Unzen Gold gekauftwerden.
Im Jahre 1829 betrug die durchschnittsmäßige Cirkulationder englischen Banknoten 19,948,000 Pf. St. oder in runderSumme 20 Millionen, und die Noten der übrigen Banken,zum gleichen Betrage gerechnet, konnten die gesammte Noten-circulation von 40 Millionen der Summe von 10,169,200Unzen Gold gleich gerechnet werden, da der damalige Gold-preis zu 77 Sch. 10H P. für die Unze stand.
In den vereinigten Staaten von Nordamerika waren imJahre 1810 die Noten aller der zahlreichen Banken jenesLandes auf Verlangen in Metallgeld zahlbar.' Während desKrieges mit England, welcher noch vor dem Beginne aus-gedehnter Feindseligkeiten beendigt wurde, hatten fast alleamerikanischen Banken ihre Baarzahlungen eingestellt. Siekehrten später wieder zu denselben zurück; indeß glauben wir,des guten Standes ihres Credits ohngcachtet, daß die ganzeCirkulation jene von 1810 nicht um ein Bedeutendes über-treffen mag. Nach den genauen Angaben aus der Veröffent-lichung eines ausgezeichneten Staatsmannes in jenem Lande,Mr. Albert Gallatin, scheint die gesammte Papiercirculationder vereinigten Staaten am Ende des Jahres 1829 62H Mil-lionen Dollars oder etwas über 13 Millionen Pf. St. be-tragen zu haben.
Aus diesem kurzen Ueberblicke geht hervor, daß in demerwähnten zwanzigjährigen Zeitraume keine so bedeutendenVeränderungen in dem Umlaufe des Papiergeldes vorgegan.