durch den Zollverein immer kräftiger hervortretende Bereini-gung der materiellen Interessen unsrer großen Nation undauf die statistischen Unterlagen des ungleichen Vorhandenscynsvon Rohstoff, Production, Bedarf und Nachfrage. AusLetzteren beweist er die Nothwendigkeit, aus jener Vereini-gung aber die Ausführbarkeit seiner Vorschlage zur Verbesse-rung und größeren Aufnahme der Eisenerzeugung in techni-scher, merkantilischer und polizeilicher Beziehung durch zweck-dienliche Maaßregeln von Seiten der Regierungen undStandeversammlungen, oder mit andern Worten durch einenstaarswirthschaftlich geordneten Organismus der Eisen-production in Deutschland. Diese Idee entwickelt er auf demhistorischen Wege. Den bedenklichen Punkt, ob und wie derStaat sein Aufsichtsrecht über die Eisen- und Stahlproduc-lionsanftaltcn, wenn sie Privaten gehören, ausüben soll? hatder Verfasser mit eben so viel Umsicht als Einsicht erörtert.In seinem „Versuch einer Statistik der Eisenerzeugung(S. 123 — 415), welcher 1) von den deutschen Zollvereins-staaten, 2) von denjenigen deutschen Staaten, welche nochfür sich bestehende Zoll- und Handelssysteme haben, 3) vonden übrigen Staaten Europas handelt, begegnet man vielensehr interessanten Angaben und beziehungsreichen Bemerkun-gen. Die Uebersicht des Details wird durch Tabellen er-leichtert. In der 6. Abtheilung verbreitet sich der Verfasserüber die zur Beförderung der Eisenerzeugung vorhandenenLandesgesctze und Verordnungen. Schon diese kurze Jn-haltsanzeige deutet den Reichthum einer — auch in Bezugauf die Eisenbahn-Anlagen — zur rechten Zeit er-schienenen Schrift an, welche sich allen Betheiligten von selbstempfiehlt.
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