Lage gefördert waren. Das Jahr 1839 brachte 355 Puv, 1831359 Pud, 1832 364 Pud, 1833 341 Pud und die erste Hälfte desJahres 1834 bis zum 30. Juny 167 Pud Gold, woraus ein durch-schnittliches Minimum für Leu jährlichen Ertrag in den letzten fünfJahren von 359 Pud Gold anzunehmen ist.
Der Gewinn an Silber ist sich gegen das Jahr 1819 fast gleichgeblieben; es wird in 12 größer» Bergwerken im Altai, imKoliba»,in den Wvskressenskischen und in jenen zu Ncrtschinsks vorzugsweisedarauf gebaut; wiewohl auch theils in den Bleihütten Silber aus-geschieden, theils auf dieselbe Weise in den Silbcrbergwerke» Goldgewonnen wird. Die jährliche Silberausbeute schwankt zwischen1225 und 1399 Pud, wofür eine Mittelzahl von 1269 Pud ange-nommen werden kann." ,
Dieser Angabe gemäß berechnet sich daher die dermalige jährlicheAusbeute der russischen Bergwerke an edlen Metallen in Sterlings-währung ausgedrückt:
An Gold auf . . . 899,969 Pf. St.
An Silber auf . . 184,668 -
Also zusammen auf 984,737 Pf. St.
A. d. ü.
Beilage ^ o. XI.
Auszug anS einem Briefe des H. v. C.
Genfd. 14. November 1839.
„Seit meiner Rückkehr in die Schweiz habe ich die Fra-gen nicht vergessen, welche Sie hinsichtlich des Gold - undSilberverbrauchs in unseren Fabriken an mich richteten. Ichversuchte einige verlässige Nachrichten zu sammeln, allein dieunerwarteten Schwierigkeiten, auf welche ich hierbei stieß,verzögerten meine Antwort. Diese Schwierigkeiten haben ihrenGrund theils in den verschiedenen Regulativen über den Stem-pel in den drei Kantonen (Genf, Neufchatel und Bern), inwelchen edle Metalle verarbeitet werden; theils in den abwei-chenden Vollzugsvorschriften über die Stempclung. Der Re-gierungsstempel erscheint, wo er eingeführt ist, nicht als eineTaxe, sondern als eine Garantie für die Käufer, und in un-serer Stadt z. B. ist derselbe keinem Zwange unterworfen;vielmehr steht es jedem Goldarbeiter frei, seine Waare ge-stempelt oder ungestempelt zu verkaufen. Eure große Quan-tität Uhren und Goldschmieds-Artikel verschiedener Art, welchenach Frankreich, England oder in andere Länder eingeschmug-gelt werden, sind nicht gestempelt. Daher sind auch ofsicielleStcmpelregister nicht gebräuchlich und würden nur zu Irr-thümern führen."