Band 
Erster Theil.
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Fünftes Capitel.

Lee außerordentlichen Wandelbarkeit der Gesteins?Varietäten oft schwierige Terrain. Denn inner-halb kleiner Raume, (zumal wo glimmerhaltigeund hornblendhaltige Gebilde alterniren), zeigt«in und d'eselbe specifische Zusammensetzung einenso schnell und häufig wechselnden Habitus, daßman sich hier bald haran gewöhnt, das Gleichar-tige nur in der specifischen Identität der Gemeng-theile, keinesweges in der Weise der Verbindungoder in einem bestimmten Quantitätsverhältniffpderselben zu suche». Die Differenzen des Körni-gen, Flasrigen, Schiefrigen u. s. w. verlierenhier allen Werth, und Hornblendgranit, Horn-blendgneus, Hornblendschiefer sind schlechter-dings nichts mehr als Varietäten eines und des-selben Typus, dessen Wesen darin liegt, daßQuarz und Feldspath (oder Zade), oder auchnur eines von beyden Elementen mit Hornblendein irgend einem Verhältniß gemengt auftritt.Aber wiederum sind Hornblendschiefer zind Glitff-merschiefcr durch die allmäligsten Nüancirungcnals Varietäten eines einzigen gemeinschaftlichenhöheren Typus ausgesprochen, und demnach dergewöhnliche Gneus und Granit iGlimmergneusund Glimmergraniti durch den Glimmerschiefereben sowohl mit der Reihe der Hornblendgcbildeverknüpft, als sie es durch Granit und Syenit