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Wolken häufig bis zur bekannten Höhe der Thürme, selbstder Häuser, herabgehn oder an Dergen gelagert, und wennwir die aus dem Nebel gebildeten, die später emporsteigen,mit hinzunehmen , so können wir die Berührung der Erdober—iläche als das Aummum annehmen, von wo an die Wolkensich zu sehr bedeutenden Höhen erheben , mit der allgemeinenBestimmung, dafs die dünnen leinen Cirruswolken nie unter2000 bis 3000 Fufs herabkommen, statt dafs die dickeren re—genhaltigen bis auf etliche hundert Fufs herabgehn. Uebrigenserheben .sich auch die letzteren, mindestens die Regen oderSchnee bringenden, zu bedeutenden Höhen, was sich zwariftcht dadurch beweisen läfst, dafs auf den Spitzen der höch-sten Berge Regen und Schnee fällt, denn dieser kann auch ausder Mitte oder dem oberen Theile der Wolken fallen, sonderndaraus, dafs man nicht selten aus Wolken, die über 2000 bis3000 F’ufs hohen Bergen hinziehn, Regen oder Schnee herab-fallen sieht, und auf noch höheren Bergen zuweilen durch Re-gen überrascht wird, der aus mäfsig hohen Wolken herabfällt.Wenn aber oben das Maximum der beobachteten Dicke derWolken zu 5079 Fufs angegeben wurde, so läfst sich aus genügen-den Erfahrungen beweisen, dafs die Dicke mancher Regenwol-ken noch gröfser seyn mufs. Ich selbst habe einst in Baiern ein starkes Regenwetter erlebt, welches die Nacht hindurchdauerte, und als sich der Himmel am andern Morgen aufklärte,erschienen die Spitzen der tyroler Alpen mit Schnee bedeckt,so dafs es hiernach gleichzeitig in der Ebene regnete und inder Höhe schneiete, was beim Parallelismus der die Wolkenbegrenzenden unteren und oberen Flächen eine Dicke von 7000bis 10000 Fufs voraussetzt. Allerdings ist dieser Parallelismus/der beiden, die Wolke begrenzenden Flächen keineswegs aus-gemacht, genau genommen nicht einmal wahrscheinlich; ebensowenig aber darf ohne näheren Beweis angenommen werden,dafs beide der Krümmung der Erdoberfläche parallel laufenund die Wolke also überall gleiche Dicke haben sollte, wenngleich die gegen Gebirge getriebenen Wolken gewifs häufig andenselben aufsteigen und an der entgegengesetzten Seite wie-der herabsinken. Uebrigens müssen die über hohen Ber—gen sich entladenden Wolken eine nicht unbedeutende Dicke,mithin auch eine beträchtliche absolute Höhe von der Berg-spitze an bis zu ihrer oberen Begrenzung haben, weil die ausX - Bd - Ggggggg