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Wolke.
Höhe des gemessenen Wolkenpunctes über derselben = h, dieEntfernung desselben von den beiden Endpuncten der Basis= d und d’, die Horizontalprojection jeder dieser Entfernun-gen = p und p', der Winkel, welchen diese beiden Linien miteinander bilden, = n, der Azimuthaiwinkei zwischen b und pam einen Ende der Standlinie = m, zwischen b'und p’ an derandern = m', die Zenithdistanzen an beiden Enden der Stand-linie = z und z', so hat man folgende Relationen:
n = ISO“ — (m + m'),bSin.m p
P= -rr-, d = -T-i—, h=dCos.z,
1 Sin. n Sin. z /
, bSin.m' , p' ,, „ ,
f=-snnr’ d =e;—• h = dc »^’
Sin. z'
woraus die Höhe der Wolke gefunden wird, und da beideWerthe von h gleich seyn müssen, so dient dieses als Controle.
Liegt die Standlinie nicht in einer horizontalen Ebene,sondern werden die Messungen in einer kleinen Höhe überdem Horizonte vorgenommen, so trifft das von der Wolkeauf die Horizontalfebene der Basis gefällte Perpendikel nichtmehr mit der Verticale zusammen, und die wahre Höhe h' derWolke über der Basis ist dann:
h' =
h 2r Sin. 2 4cCos.c
worin r den Erdradius des Standpunctes und c den Erdbogenzwischen diesem Standpuncte und demjenigen Puncte bezeich-net, in dessen Zenith die Wolke steht.
Wissenschaftlich ist gegen dieses Verfahren wohl nichtseinzuwenden, indefs erfordert es allerdings einen bedeutendenAufwand, namentlich zwei Theodoliten und zwei Chronometer,die nicht leicht zu Gebote stehn.
19) Ein sehr einfaches Verfahren, die Höhen der Gewit-terwolken zu messen, bietet sich zwar von selbst dar, ist aberwohl weniger häufig, als alle andere, in Anwendung gebracht wordenund auch wenig geeignet, genaue Resultate zu liefern 1 . Siehtman den Blitz in einer Gewitterwolke, so bildet die Bahn, die