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Zehnter Band. Dritte Abtheilung. Wio - Zz.
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sentlich difFeriren, so entnimmt I^OTTjp doch diese Folgerungaus dem Umstande, dafs jenem Gesetze gemäfs von fast drei-mal dichteren Metallen, als Gold und Platin, mehr Licht re-flectirt werden miifste, als auffällt, welches eine Absurditätwäre. 4) Dagegen soll das Reilexionsvermögen verschiedenerSpiegel für fast lothrecht einfallende Strahlen sich wie die spe—cifischen Wärmen derselben bei gleichem Volumen verhalten, einSatz, welcher doch wohl erst durch genauere Versuche mitverschiedenen Metallen näher bestätigt werden müfste. 5) End-lich ist allerdings wichtig, dafs der früher herrschenden An-sicht zuwider die Menge der zurückgeworfenen Strahlen mitder Gröfse der Einfallswinkel nicht wächst, sondern vielmehrabnimmt.

23) Poggendohi'f 1 erhebt einige Zweifel gegen die er-forderliche Beweiskraft dieser Versuche, die allerdings beachtetzu,werden verdienen, wenn ein geübter Experimentator diesekeineswegs ganz erschöpfte Aufgabe einer weiteren Bearbeitungunterwerfen sollte. Um über den Werth der erhaltenen Re-sultate ein genügendes Urtheil zu fällen, ist die Beschreibungdes beobachteten Verfahrens und der angewandten Vorrichtungenkeineswegs vollständig, namentlich in Beziehung auf die Win-kelmessung, die Bestimmung der ungleichen Entfernungen undden Umstand, ob der Spiegel stets in der Mitte des reflectirtenStrahls von der Lichtquelle bis zum Schirme gehalten wurdeoder nicht. Als sehr zweckmäfsig ist zu betrachten, dafs derBeobachter sich in einem dunklen Raume befand und daherdie Erhellung des Schirmes genauer schätzen konnte, wie nichtminder, dafs er die Verschiebung der Kerzen durch Drähte be-werkstelligte, ohne sich von seinem Beobachtungsorte zu ent-fernen. Die Hauptsache aber, welche Poggexdorff hervor—hebt, ist der Mangel der Berücksichtigung der früher schon be-kannten ungleichen Reflexion polarisirter Lichtstrahlen. DieResultate der Versuche können daher nur gelten, sofern es sichblofs um die absolute Menge der zurückgeworfenen Strahlennatürlichen Lichtes (im Gegensätze des polarisirten) handelt,wobei aber billig bei den veränderten Winkeln auf denjenigen,in welchem auch die Metalle dis Licht polarisiren, Rücksichtzu nehmen war. Auffallend ist auf jeden Fall, dafs bei der

1 Anmerk, zu dem Aufsatze S. 609.