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VOttBEDE.
Unterstützung wurde es nicht blofs möglich, die noch vorhan-denen Lücken auszufüllen, sondern mir selbst auch die nö-thige Erleichterung verschafft, meine eigenen Beiträge, na-mentlich die Wärmelehre, gehörig auszuarbeiten; als gleicheinem Blitzstrahl bei hellem Himmel mich die betrübende Nach-richt traf, dafs auch ihn ein frühzeitiger Tod mitten in reg-ster literarischer Thätigkeit ereilt habe. Glücklicherweise fan-den sich indefs alle seine Beiträge vollständig ausgearbeitetvor, und diese füllen nebst denen von Gmelin und meinen ei-genen die beiden letzten Bände des Werkes. So wurde alsodasselbe im Jahre 1842 bis auf einen kleinen Rest, welchernebst den geographischen Tabellen vom jüngeren v. Littrowdie dritte Abtheilung des zehnten Bandes bildet, glücklich voll-endet, nachdem drei der Mitarbeiter, also gerade die Hälfte,durch frühzeitigen Tod dahin gerafft worden waren und der ehr-würdige Veteran der deutschen Physiker, Pkakf, durch dauerndesAugenübel gehindert wurde, den letzten seiner Artikel, Tur-malin ., auszuarbeiten. Selbst der Kupferstecher, dessen frühereLeistungen gewiss Beifall verdienen, erreichte seinen lebhaftenWunsch, das grofse Werk beendigt zu sehen, nicht vollstän-dig, denn obgleich er die 10te bis 18te Tafel des X. Bandesim 81sten Jahre zu stechen noch im Stande war, so zeigtedoch schon die 18te die eingetretene Unstetigkeit der Hand,und der Tod ersparte ihm den tiefen Kummer, die 19te ver-worfen zu sehen, die ich dem Publicum so, wie ich sie er-halten hatte, nicht bieten durfte. Für den beharrlichen Eiferbei stets obwaltenden freundschaftlichen Verhältnissen und ge-genseitiger Ermunterung meiner hochverehrten und innig ge-liebten Mitarbeiter muss ich, mit wehmüthiger Erinnerung andie leider zu früh verstorbenen, meinen tiefgefühlten Dankausdriicken$ ihre Leistungen zu würdigen steht mir nicht zu,vielmehr kann ich nur für meine eigenen die gütige Nachsichtdes Publicums erbitten, da wohl niemand lebhafter, als ichselbst, ihre Mängel einsieht.