Sachregister.
Lufttherm.
Quecksilberth.
Unterschiede.
250
250,3
0,3
300
301,2
1,2
325
326,9
* 1,9
350
353,3
3,3
Magnus bediente sich eines Kastens aus Eisenblech, wel-cher in drei gleiche, zunehmend grössere Kasten, jeder durcheinen Zwischenraum von 4 Zoll vom andern getrennt, .einge-schlosseu war. Dieser wurde durch zehn, aus einem gemein-schaftlichen Gefasse gespeiste Weingeistlampcn mit doppeltemLuftzuge erhitzt, und weil in diesen der Weingeist durch zu^ grosse Hitze zu sieden begann, so war über ihnen ein Eisen-blech mit Löchern zum Durchlässen der Flammen horizontalgelegt, unter ihnen aber ein Gefass mit stets kalt erhaltenemWasser gestellt. Im Innern des Kastens befand sich der Luft-behältcr nebst zwei Ausflussthermometern, die an beiden Seitenhineingebracht waren, und zwei durch den Deckel herabgelas-sene gewöhnliche Thermometer. Für geringere Temperaturengenügten 4 und 6 Lampen, und nur für die höchsten warenalle 10 erforderlich; ein grosser Schirm aus Zinkblech endlich,welcher auf dam horizontalen Bleche der Lampen ruhte, um-schloss den ganzen Kasten nebst den Flammen, um die Ab-kühlung desselben möglichst zu hindern, und hierdurch Hesssich erreichen, dass der innere Kasten zwar erst nach einer bisanderthalb Stunden die erforderliche Hitze erhielt, dann aberdiese durch Moderirung der Lampen so lange behielt, bis alleApparate eine gleiche Temperatur angenommen hatten, worüberdie durch den Deckelherahgclassencn Thermometer Auskunft: ga-ben. Ungeachtet aller angewandten Vorsichtsmassregeln zeigten dieeinzelnen Versuche merkliche Abweichungen, die man aber durchVereinigung derselben als ausgeglichen betrachten kann. Die End-resultate übersieht man in nachfolgender Zusammenstellung:
Anscheinende
Anscheinende
Ausdehnung der Luft
Ausdehnung
Ausdehnung
nach
nach
des Quecksilbers.
der Luft.
Magnus.
Düuong u. Petit.
100°
100°
100°
100°
150
148,07
148,74
148,70
200
196,34
197,49
197,05
250
242,97
245,39
245,05