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Eilfter Band. Sach- und Namen-Register mit ergänzenden Zusätzen [...].
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Daguerrebildcr.

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stigt man sie auf einem zwischen 2,5 his 4 Zoll Durchmesserhaltenden, etwa 3,5 Zoll hohen Cylindcr, welcher in der Mitteetwas verjüngt ist, um ihn bequem mit der Hand fassen zukönnen. Das Befestigen auf der oberen, in der Mitte etwasausgehöhlten, Fläche des Cyliudcrs geschieht mittelst etwasPech, dessen sich die Mechaniker zum Aufkleben bedienen,welches man auf dem Rande ausbreitet, erwärmt, und dann diePlatte aufdrückt, die sicli nach dem Polircn leicht wieder tren-nen lässt; oder man bindet über die Fläche 2 his 3 Streifengleiclnnässig dickes Federharz, erweicht dieses uöthigcnfallsdurch sehr wenig Terpentinspiritns, und drückt die Plattedarauf 1 . Zum Polircn dient auf jeden Fall sehr feine, sorgfältigausgekämmte Baumwolle, welche nicht grobfaserig un sich undfrei von sonstigen Fasern, von Staube und aller Art knotigerKörper seyn muss, weil jede etwas härtere Substanz leicht Streifenerzeugt, die nachher nur mit grosser Mühe oder gar nichtibrtgeschafl't werden. Aus der Baumwolle fertigt man lockereRäuschchen von der Grösse einer Wallnuss; auch kann mau diegebrauchten mit einer frischen Lage überziehen, fasst diesezwischen den Fingern und vollfiihrt das Reiben mit geringemDrucke. Das genügende Verfahren ist bereits oben (Rd. X.S. 2456) vollständig augegebeu, doch kann man auch folgen-des mit sichern) Krfolg in Anwendung bringen. Der auf jedenFall geschlämmte, sehr feine Trippei wird aus einem Glasedurch etwas Musselin auf die Platte so gebeutelt, dass er sichnirgend zusammenhallt, mit wenigen Tropfen Terpentinspiritusbefeuchtet und daun mittelst der Raumwolle in engen fort-schreitenden Kreisen ganz herum verrieben, bis die Plattetrocken und das Pulver verschwunden ist. Die so behandeltePlatte muss dann fein glänzend, frei von .Staube, hauptsächlichaber von Flecken und Streifen seyn; sie erhält aber einennoch hühern Grad der feinsten Politur, wenn mau, nachdemdas angegebene Verfahren oft genug wiederholt ist, abermalsetwas Trippei aufpudert, etliche Tropfen Alkohol oder nochbesser eines Gemenges von £ Alkohol und j- Schwefelätherauftrüpfclt, dieses mit einem frischen Bäuschchcn Baumwollesanft bis zur Trockne verreibt, letzteres Verfahren etliche Malwiederholt, so weit es nüthig ist, und zuletzt die Platte mit

1 Vergl. Frankf. Gevverbsfreund. 1843. N. 2.