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Eilfter Band. Sach- und Namen-Register mit ergänzenden Zusätzen [...].
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Sachregister.

unbeachtet (Bü. IF. S. 53. 284. IV. 1047. VI. 1446). l’mdie»e letzteren Erscheinungen zu controliren, setzten MaGKÜS einemit Wasserstoffgas gefüllte, einen feinen Riss hubende Glockeunter eine grossere mit Sauerstoffgas gefüllte, sperrte beidedurch (Quecksilber und fand, dass das Gas aus der ersteren indie zweite entwich. Eine mit Wasser bis fast ans Ende ge-füllte uud daselbst mit einer nassen Thierblasc iiberbundencGlasröhre stellte er mit ihrem unteren Ende in ein Gefässmit (Quecksilber, welches in derselben bis zu 3 Zoll Höhe stieg,als das Wasser allmälig verdunstete 1 2 . Mau kannte ferner daseigentümliche Verhalten der Gase, wouach sich dieselben,wenn sic sich nicht chemisch verbinden, dennoch nicht wie dietropfbaren Flüssigkeiten nach ihrem speciflschen Gewichte übereinander lagern, sondern selbst durch das Anfstcigen derschweren in den leichteren und umgekehrt durch ein Herab-sinken der letzteren in den ersteren mit einander mengen. Ambekanntesten hierüber sind die Versuche von Berthollet, wel-cher mit den verschiedensten Gasen gefüllte Ballons durch eineenge Röhre mit einander verband und nach 24 bis 48 Stun-den ein ziemlich glcichmässiges Gemenge beider in jedem derBallons wabrnahm 3 . Um die Zeit zu ermitteln, in welcher at-mosphärische Luft durch enge Canäle sich mit andern cinge-schlosseneu Gasen vermengt, uahm TifOKAS Graham 9 Zolllange Glasröhren, verschloss diese am einen Ende, und stecktein das andere einen eingcriebeuen Stöpsel, in welchem sichein 0,07 bis 0,12 engl. Zoll enges und 2 Zoll hervorragendesRöhrchcH befand. Diese Röhren füllte er mit der zu prüfen-den Gasart, legte sie horizontal und zugleich das enge, recht-winkelig umgebogene Röhrchen bei den schwereren Gasartennach oben, bei den leichteren nach unten gekehrt, um ein me-chanisches Ausströmen zu hindern, und untersuchte nach 4 odernach 10 Stunden den Inhalt, wobei sich jederzeit ein die Hälfteerreichender, hei Wasserstoffgas aber bedeutend übersteigeuderTheil entwichen und durch atmosphärische Luft ersetzt fand.Da hierbei die leichtereu Gase ungleich schneller entwichen,so führte dieses zu der Vermuthung, dass die erforderlichenZeiten den (Quadratwurzeln der Dichtigkeit umgekehrt propor-

1 Pnggendorff Ann. Bd. X. S. 153.

2 M6n. de la Soc. d’Arcueil. T. II. p. 462.