HO
Sachregister.
kleinen elektrischen Funken, wahrlich inen liess. Mit Zuziehungeines Physikers wurde die Person auf genügenden Lagen Sei-denzeug isolirt, und hierdurch steigerten sich die elektrischenEntladungen lös zu sichtbaren Funken. Meinen Wunsch, den letz-teren Fall bekannt zu machen, habe ich wiederholt geäussert.
l)ic oben ventilirte Frage über die Aehnlichkeit zwischender Eleklricität und dem Nervenfluidmn und die Betrachtung,dass im lebenden Körper unausgesetzt chemische Verbindungenund Trennungen Vorgehen, die nach der chemischen Theoriealso galvanische Eleklricität entwickeln müssten, oder, wenndieses mit der Erfahrung nicht iihcrcinslimint, die unleug--bnre Berührung heterogener, also ungleich elektrisch dispouirter,Körper, die in Gcmässhcit der Contacttheoric Trennungen derneutralen Eleklricität hcrhrizufiihrcn fällig seyn könnten *, ver-anlassten die dritte Classo von Futersuchuugcn, ob im Innernder thierischcn Körper sich Spuren galvanischer Strömungenzeigen, und eben auf diese hat man, wie billig, den meisteuFleiss verwandt. Vassalli-Eandi und noch mehr Bellingeri 1 2untersuchten die verschiedenen Tlicile des menschlichen Körpers,um die Stellen zu bestimmen, die sic in der elektrischen Reiheder Körper cinuchmcn. Hierbei fand sich, dass sie durch Le-bensdauer und Gesundheit bedingte Veränderungen erleiden.Das Veneuhlut bleibt sich iin Ganzen gleich und soll in derReihe den Platz des Eisens einnehmen, die übrigen Flüssigkei-ten nähern sich mehr den negativen Metallen, doch ist ihr Ver-halten nach dem Alter und der cigcnthümlichcn Constitutionverschieden. Hiernach sollte man vermuthen, dass sie durchihre Verbindung galvanische Ströme und zwar solche zu erre-gen im Stande sein müssten, die eine Bewegung empfindlicherMultiplicatornadelu erzeugen könnten. Alleiu nach dcu Versu-chen von Pouillet 3 ist weder der Blutumlauf an sich, nochauch die Ncrventhätigkeit mit Entwickelung von Elektricitätverbunden. Es wurden nämlich mit einem empfindlichen Mul-