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Sachregister.
Statt der porösen Gelasse wendet Böttcer befeuchteteThierblase au, und es scheint mir fraglich, oh letztere nichtgleich gute oder noch bessere Dienste leistet, da sie nichtkostbar ist, leicht gereinigt werden kann und lange Zeit brauch-bar hleiht. Sein Apparat zum Vergolden u. s. w. besteht auseinem dicken Brcte 11 mit zwei Vertiefungen d und f, welchemit Quecksilber gefüllt und durch den Kupferdraht g leitendverbunden sind. Auf dieses Bret setzt man den gläsernen Cy-linder aa, dessen Boden durchbohrt und mit dem eingekittefen,oben kreisförmig umgebogenen Kupferdrahte b versehen ist,dessen durchgehendes amalgamirtes Ende in das Quecksilbertaucht. Auf den Ring b wird ein amalgamirtes Stück Zink gelegt, das Gefäss bis etwa ee mit schwach gesäuertem Was-ser gefüllt, dann mittelst der Drähte cc der gläserne Cylindernun mit iiberbundencr Thierblase ii eingehängt, in welchemsich die zum Vergolden dienende Flüssigkeit befindet. Ein star-ker Kupferdraht h ist in das Quecksilber f eingesteckt, nachoben umgehogen und am Ende p mit einem feinen Platindrahtumwunden, an welchem man den zu vergoldenden Gegenstandbefestigt und in die Solution herabsenkt. Euter den vielfachmndificirten Apparaten, bei denen die Säule von constanter Wir-kung getrennt für sich bestellt, möge folgender «als Beispielpj R _ dienen. Ein hohler Cylinder von Kupfer kk wird mit der Auf-22. lösung von Kupfervitriol gefüllt und ein oben angebrachtes Siehss dient dazu, Krystalle dieses Salzes aufzunehmen. In diesenwird das poröse Gefäss p mit schwach gesäuertem Wasser ge-stellt, in welchem der Cylinder von Zink z hängt. Das glä-serne oder porzellanene Gelass AB enthält gleichfalls gesättigteKupfervitriolsolution, in welche das galvanoplastische Modelleintaucht. Dieses hängt an einem Mefalldrahte, welcher mitdem starken Kupferdrahte m leitend verbunden ist, dessen an-deres Ende mit der Ziukstange vereinigt wird, während der mitKupfer verbundene Draht n in geringer Entfernung von demModelle gleichfalls in die Solution taucht. Besser ist es, andiesem zweiten Drahte ein Kupferblech herabhängen zu lassen,weil dann nach dem Wesen der Elektrolyse von diesem Kupferebenso viel aufgelöst wird, als sich auf dem Modelle uieder-schlägt. Dass man diesen Apparat leicht zum Gebrauche desVergoldens, Versilberns u. s. w. modificiren könne, liegt nahebei der Sache, wie auch dass statt der angegebenen einfachen