Galvanoplastik.
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warmen, wobei es unter Gascntwickelung mifschwillt und zurAnwendung geeigneter wird. Indem man die gehörige MengeWasser zusetzt und umriihrt, bildet sich der Brei, den manüber den mit Carton umgebenen Gegenstand, nachdem mandie Oberfläche zuvor mit Oel eingerieben bat ) giesst undmit einem Pinsel aus Schweinsborsten in die Vertiefungen ein-reibt, wobei zugleich vorhandene Luftblasen entfernt werden.Alsdann setzt man so viel Gyps hinzu, als zur gehörigen Dicke'des Modells erforderlich ist, trennt dasselbe nach dem Erhär-ten und erhitzt es schwach, um den Rest der Feuchtigkeit zuentfernen. Soll das Modell härter werden, als auf diese Weisegeschieht, so kann man auf die erste, nach der angegebenenMethode erhaltene Gypslage trocknes Gypspulver streuen, wo-durch eine genügende Härte erzeugt W'ird. Sonst kann manauch die erhaltenen Modelle mit Wachs oder Stearin tränken,doch weiss ich nicht, ob dieses vorteilhaft ist.
Ausser den metallischen und mit Graphit gemengten For-men sind die übrigen elektrisch nicht leitend, künucu daherkeinen Niederschlag annehmen und müssen für dieseu Zweckerst vorbereitet werden. Hierzu bat Murray eineu Ucbcrzugvon Graphit in Vorschlag gebracht und Jacobi praktisch an-gewandt. Man verwandelt den käuflichen Graphit in ein fei-nes trocknes Pulver, baucht mässig stark auf das Modell, tauchtinit einein weichen Pinsel in das Pulver und überfährt damitrasch die Oberfläche, was man so lange wiederholt, bis einglänzender Ueberzug erzeugt ist. Erscheint die Oberfläche aneinigen Stellen beim Anhauchen weiss, so muss mau die Ope-ration wiederholen, bis eine blanke Oberfläche, ähnlich der desGraphits, erzeugt ist. Vom Runde der Form entfernt man denGraphit mit eiuem Messer; an einer Stelle aber muss ein Drahtangelegt werden, welcher mit dem Ringe oder der Platte, wor-auf die Form ruht, auf jeden Fall mit der vom Zink ausge-henden Elektrode verbunden ist, zu welchem Ende man dieBerührungsstelle mittelst des Pinsels mit Graphitpulvcr bestreicht,ohne dass sich das letztere 'irgendwo haufenweise ablagert.Uebrigens ist es unuüthig, hierbei ängstlich zu seyn, dennwenn auch eine Stelle nicht hinlänglich leitend gemacht ist,so kann man die Form wieder aus der Lösung nehmen undnach dem Trocknen die fehlerhafte Stelle überziehen; besserist es indess, die Form gleich anfangs gehörig vorzurichten.