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Sachregister.
ist mit Kupferdralit umwickelt, dessen amnlgamirte Enden inein kleines Gefäss mit Quecksilber tauchen, welches durch höl-zerne, strahlenförmig- von der Mitte ausgehende Holzstreifengetreunt ist. Eine dieser Leisten theiit das Gefäss in zweiHälften; das Quecksilber erlicht sich zwischen den Holzstäbenund gestattet den Drahtenden die Berührung, doch trennen sichdiese von dem Quecksilber, wenn sie über die Holzstreifen kom-men, und unterbrechen somit deu durch sie geleiteten Strom,welcher in das Quecksilber der einen Hälfte des Gcfässcs ein-und aus dem der andern Hälfte wieder ausstriimt. Da aberder Eiscncylindcr durch den umwickelten Druht zum Elektro-inagnete wird und durch die in Folge seiner Drehung umge-kehrte Richtung des Stromes seine Pole wechselt, so werdendiese von den Polen des Stahlmagnctes wechselnd atigezogeuund ahgestossen und die Drehung dauert ohne Unterbrechung fort.Letzteres macht diese Vorrichtung interessant, doch ist die er-stere vorzüglicher, w'eil auch schwächere Ströme für dieselbe ge-nügen, als welche zur Erzeugung der Drehung erfordert werden.
Die wohlfeilsten, dennoch aber in den meisten Fällen fürdeu medicinischen Gebrauch genügenden Iuductionsapparate sinddie von Neef erfundenen und mit einigen Modilicationeu vonverschiedenen KUustlern verfertigten, hei denen der inducirte Stromin dem Drahte erzeugt wird, welcher den Hauptstrom leitet.Diese bestehen aus einem einfachen Elemente, meistens einemGrove’sehcn von coustauter Wirkung, und einem etwas dicke-ren oder zwei dünneren sehr langcu, mit Seide dick überspon-nenen Drähten, deren Enden die beiden Pole schliessen. DieDrähte werden um eiuc hölzerne, mit gefirnissten Eisenstäbchenversehene Rolle, zuweilen nur uin eiu durch Seide gehörig iso-lirtes Stück Eisen gewickelt und mit einer geeignetcu, denStrom unterbrechenden und wieder schliessendcn Vorrichtung,meistens und am besten mit der oben beschriebenen von Wag-ner erfundenen, versehen. Der Draht wird an einer beliebigenStelle, meistens in der Mitte, unterbrochen, und beide Endenmit Hundhabeu versehen, welche die Person anfasst, durch wel-che der beim jedesmaligen Oeffnen der Kette entstehende Iu-ductionsstrom gehen soll. Bei diesem findet also bloss dieprimäre, durch den elektrischen Strom unmittelbar erzeugte,Induction statt, und die Apparate sind zugleich sehr geeiguet,diese letztere anschaulich zu machen.