318 Sachregister.
gnetes und von da durch den Multiplicatordraht zum Nordpolezuriiekkehrend vorstellen kann. Um die Erscheinungen genauerzu prüfen, construirte Weber in Geinässheit seines praktischenTalents einen sehr zweckmässigen Apparat. Ein runder Stuhl-magnet wurde an einem Pole (dem Nordpole) mit einer kurzenSpitze, am andern mit einem gezahnten Rade, welches auf sei-ner anderen Seite gleichfalls eine Spitze halte, versehen, sodass er durch beide, in Vertiefungen laufende Spitzen mittelstzweier anderer Räder, eines Getriebes und einer Kurbel, schnellum seine Axc gedreht werden konnte. In der Mitte ist derMagnet mit einer messingnen Scheibe versehn, deren Flächeauf seine Axe eine normale Richtung hat, und deren Rand inein Gelass mit Quecksilber taucht, um den einen Draht desMultiplicators mit letzterem, den anderen mit dem Halter derNordpolspitze des Magnets in metallische Berührung zu brin-gen uud auf diese Weise den erzeugten elektrischen Strom zuleiten *. Nennt man diese Erscheinung eine magnetoelektrischc,so ist die entgegengesetzte elektromagnetische in dem früherbekannten Versuche gegebeu, wonach ein Magnet durch einenvon seiner Mitte zum einen Pole (oder umgekehrt) gerichtetenelektrischen Strom eine Drehung um seine Axc erhält. We-gen der Resultate, welche Weber durch Versuche mit diesemApparate erhielt, uud der wichtigen Folgerungeu, die sich dar-aus ableiten lasscu, namentlich der Nichtübereinstimmung mitder von Ampere aufgestellten Theorie, welche zwar wohl dieletzte, aber nicht die erste Erscheinung zu erklären vermag,muss ich auf die Abhandlung seihst verweiseu.
Intluctioiisinkliiiatoriuin. S. Inklinatorium.lnductionsmagcliine. magnetische von Sthkhlkk und Faraday .
VI. 1173- von Ritchik. 1175. von Pixii. 1177. von Saxton. 1181.
von v. Ettingshausen . IX. 122.
Z us. Saxton’s magnetoelektrischc Maschine ist seitdem ge-nau beschrieben worden 1 2 . Sie hat grosse Aeknlichkcit mit einer
1 Eine die Scheibe oder den Magnet selbst berührende kupferneoder messingne Feder ersetzte das leicht herausgeschleuderte Quecksilbervortheilhaft und gewährt ausserdem den Vortheil, dass man sie der Axedes Magnetes parallel verschieben und mit jeder Stelle seiner Oberflächein grösserer oder geringerer Entfernung vom Pole in Berührung bringenkann.
2 Lond. and Edinb. Phil. Mag. N. LV. p. 360. Poggendorff Ann.Bd. XXXI. p. 401.