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Sachregister.
bar ist und also der bei vorhandener Flüssigkeit zum Vorscheinkommende einem ungleichen Uebergungswiderstünde zuzuschrei-ben sey. Giesst man nämlich in das Gefäss ab'eiue leitendeFlüssigkeit und nähert man die Platten, zuerst die von Platin, danndie von Kupfer, einander bis auf eine gemessene Entfernung,z. B. 1 Zoll, so zeigt die Abweichung der Gulvauometernadelden ungleichen Uebcrgangswiderstand. Lenz erhielt für Platin-platten 9°, für Kupferplatten 47° Ausschlag.
Um aus solchen Versuchen bestimmte Grössen durch Rech^uung zu linden, darf mau nur die nämlichen Platten in verschie-dene Entfernungen von einander bringen. Sind diese Entfer-nungen d' und d”, die halben Ausschlagwinkel der Multiplica-tornadel et, a, et' hei der Berührung und in den Entfernungend' und d", heisst der Widerstand der festen Leiter 1, der desUcbergangcs A und der der Flüssigkeit bei der Entfernung 1endlich 1, diesen Widerstand der Flüssigkeit nach Feciiner derEntfernung proportional gesetzt, so erhält man
2 sin . et . cos. 4- (et -f- a") . sin. -J- (a— et")(d"— d) sin.« . sin. a"
sin.«
sin. et
Der Uebergangswiderstand von Platin in verdünnte Salzsäurezeigte sich etwa zwanzigmal so gross, als der von Kupfer indieselbe Säure; doch verändert sich der Widerstand währenddes Eingetanchtseyns der Platten, ein Hiuderniss, welches Lenznicht ganz zu beseitigen vermochte. Eine andere Reihe vonVersuchen zeigte die Ungleichheit des Widerstandes bei Kupferund verschiedenen Säuren. Enthielt das Wasser
2 pC. Salzsäure, so betrug der Widerstand 90093,2
51848,9
26627,2,
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woraus die wichtige Folgerung hervorgeht, dass chemisch stär-ker wirkende Säuren zwar die Stärke des Stromes vermehren,aber nicht in Folge dieser chemischen Wirksamkeit, sonderndes so bedeutend verminderten Widerstandes.
Die gediegenste Untersuchung ist dem Probleme des Ueber-gangswiderstandes durch PoGGENDORFF 1 zu Theil geworden,wobei zugleich noch andere hiermit conuexe Fragen zur Erür-
1 Dessen Ann. Bd. LH. S. 497.