Luft.
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Quecksilbers, und der Luft ganz in Abrede gestellt, und derGrund der hiervon abgeleiteten Erscheinungen der Hauptsachenach in einem Abscheu der Natur gegen die gehäufte Leeregefunden. Der ausgesetzte Preis würde leicht zu gewinnenseyn, wenn der Verfasser nur die Competenz der Physiker aner-kennen wollte, allein er erklärt sie alle für unwissend undslumpfsinnnig, wenn sie nicht seine Ansicht theilcn, was hei denVertheidigcrn solcher naturwidriger paradoxer Sätze allezeit derFall ist. Allerdings sind die Gesetze des Drucks der Flüssig-keiten zuerst aus den Erscheinungen entnommen und daunweiter entwickelt; wären aber die physikalisch - mathematischenWissenschaften damals schon auf ihrem jetzigen Staudpuuctcgewesen, so bedurfte es deren nicht, weil sich alle jene Er-scheinungen und Gesetze aus dem einfachen Axiom der Schwereund des Gewichts aller Materie mit mathematischer Schärfe ab-lcitcn lassen. Lege ich nämlich ein gewisses Volumen, cs seydieses ein Würfel, irgend einer schweren Flüssigkeit auf eineWaagschale, so muss es hiergegen drücken, und lege ich noch1; 2; 3..u andere Würfel reihefolgcud auf deu ersten u. s. w.,so muss der Druck zum 2; 3...n -J- 1 fachen werdcu. Dassdann der Iste, 2tc....nte, mit Rücksicht auf seine Zusammen-drückbarkeit, die über ihm befindlichen tragen müsse, also vonunten nach oben einen dem Drucke aller höheren Würfel pro-portionalen Widerstand ausiihe, folgt aus dem Princip der Un-durchdringlichkeit der Materie. Nimmt man endlich das leichtnachweisbare Gewicht aller Flüssigkeiten, auch der schwerenincoercibeln, hinzu, sofern wirklichen .Messungen gemäss einleerer Rallou weniger wiegt, als ein mit irgend einer dieserFlüssigkeiten gefüllter, so hat man ein Princip, woraus allehydrostatischen und aerostatischen Erscheinungen als notlnvcn-dig folgend abgeleitet werden können. Klee substituirt, stattdes Luftdrucks, eine Anziehuug der die Luft eiuschlicssendenWandungen, üb eine solche wirklich existire, kann nur durchErfahrung nachgewiesen werden, und hierauf eben beruft ersich; allein schulgcrccht müsste er bei den gegebenen Erschei-nungen erst die Wirkungen feststellen, die aus den oben an-gegebenen Principien nothwendig folgen, und wozu diese nichthinreichen, das könnte von irgend einer andern Ursache, alsoauch der Anziehung, abgeleitet werden, wie dieses wirklich,namentlich für die Phänomene der Capillarität, geschieht. \ er-