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Eilfter Band. Sach- und Namen-Register mit ergänzenden Zusätzen [...].
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Sachregister.

BoSCOVICU’s erklärt. I)ic Argumente gegen die Existenz derAtome entnimmt er tlieils ans dem verschiedenen elektrischenLeitungsvcrmügen der Körper, sofern man dieses ohne Wider-spruch weder den Atomen, noch dem sie umgehenden Raumebeilegen könne, theils aus dem wechselnden, der Atomenznhlnicht stets proportionalen Volumen hei chemischen Verbindungen.Angemessener scy es daher, statt der Atome mathematischeoder vielmehr Kräftepunctc anzunchmcn. Die mathematischenI’uncte verlässt FARADAY bald, hätte sie aber gar nicht erwäh-nen solleu, weil sie sich bekanntlich nicht snnmiiren lassen uuddaher eine unendliche Menge derselben immer noch keinenKörper vom kleinsten Volumen giebt; die Kraflepuncte dage-gen denkt er sich als Centra mit unendlich weit durch denunendlichen Raum ausgehreiteten Sphären. Die Centra derKräfte, meint er, könnten daun in einander übergehen undman vermeide die Schwierigkeit der Vorstellung der leerenRäume, begreife vielmehr zugleich die allgemeine Anziehungder Materien.

Die Aufzählung der inneren Widersprüche dieser längstwiderlegten Hypothese ist unnüthig; merkwürdig bleibt aberstets der Umstund, wie es zugehe, dass mau die Vorstellungvon selbstständigen Kräften und deren Mittelpuncten für leichterhalten könne, als von Atomen, da wir doch auf dem Wegeder Erfahrung der letzteren so nahe kommen, als unser Vor-stellungsvcrmügen überhaupt gestattet. Gehen wir uäinlich, stattvon apriorischen, durch unklare Worte bezeichneten dunklenBegriffen, von der jedem Menschen unabweisslich gegebenen Er-fahrung aus, und nehmen wir irgend einen Körper und damitzugleich die ihn bildende erkennbare Materie, z. B. ein Stück-chen Kulkspath, dessen Dimensionen, also dessen Räumlichkeitvorstellbar ist, so können wir uns dieses als halbirt, die Hälftewieder als halbirt und so stets fortgehend denken, ohne dassdas immer kleiner werdende Volumen seine Wesenheit, d. h.seine Räumlichkeit, seine Ausdehnung gänzlich verliert. DieUntersuchung der gegebenen Materie führt also nach mathe-matischer Naturphilosophie nolhwcndig zur Annahme von Ato-men , d. h. nicht weiter theilbaren kleinsten Thcilen derMaterie; die Grenze ihres geringsten Volumens wird bedingtdurch die individuelle Vorstellungskraft kleinster Dimensionenund durch die allgemeine Unfähigkeit des endlichen Verstandes,