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Sachregister.
Zns. Für den lunarisclien Ursprung' entschied sich auchGrotthuss *. Das in Russland angeblich vom Himmel gefalleneMeteorsteinpapier ist nach Ehrenberg’s Untersuchungen einGebilde aus Conferven und Infusorien 1 2 .
Ein interessanter Meteorsteiufall war der von de BylA be-obachtete, worüber v. Humboldt 3 Bericht erstattet bat. DerStein fiel den 16. Sept. 1843 ungefähr 5 U. Abends in einKartoffelfeld unweit Klein-Wenden im Wipperthale. Der Him-mel war durchaus wolkenleer, man hörte die starke Explosionund das nachfolgende Prasseln; der Stein wiegt 5 5? 11,75 Un-zen, gleicht sehr dem von Erxleben, hat die öfters vorkommendeGestalt eines vierseitigen Prisma’s, war zwischen 4 bis 5 Z. tiefin das trockne und harte Kartoffelfeld eingedrungen, und hatteeine Hitze, dass er erst nach einiger Abkühlimg lierausgCDom-men werden konnte. Da die Thatsachen nach v. Humboldtfür genau constatirt gelten können, so lässt sich aus der Tiefedes Eindringens in ein zwar damals hartes und trockenes,«her auf jeden Fall geackertes Feld nach mehreren regnerischenMonaten folgern, dass seine Endgeschwindigkeit nicht so grosswar, als sie nach der Fallhöhe seyn musste; die Zusammen-drückung der Luft konnte also seine Hitze nicht erzeugt ha-ben, und der Widerstand derselben war schwerlich vermögend,seine Bewegung, wenn er schon in den höchsten Regionen alscompacte Masse existirt hätte, so sehr zu verzögern, als seineEndgeschwindigkeit anzunehmen nöthigt. Hieraus scheint mirdie im Art. aufgestcllte Hypothese eine bedeutende Unter-stützung zu erhalten, und ich glaube hierauf hiudeuten zu müs-sen, da völlig genau constatirte Thatsachen zu den Seltenhei-ten gehören.
Zur Bestimmung der Höhe und des Durchmessers dergrösseren Feuerkugeln hat Petit 4 die Parallaxen einiger neuer-dings beobachteten berechnet. Für diejenige, welche in derNacht vom 4. zum 5. Jun. 1837 zu Vesoul, Cusset und Nieder-bronn gesehen wurde, ergiebt sich in wahrscheinlich sehr ge-näherten Werthen der geringste Abstand von der Erde =272227
1 Allg. Nord. Ann. Bd. VII. S. 1.
2 Poggendorff Ann. Bd. XXXVI. S. 187.
3 L’lnsncut. 12me Ann. N. 540. p. 154.
4 Cornpt. rend. T. XIX. p. 779.