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Eilfter Band. Sach- und Namen-Register mit ergänzenden Zusätzen [...].
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Mühle.

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Wasser ungenutzt und ohue Ausübung seiner ganzeu Kruft verloren wird, leuchten von selbst ein. Ans Brivatmitthcilungcnist mir bekannt, dass Altiiahs auf der Sayncrhütte am Rbciudasselbe mit dem besten Erfolge in Auwendung gebracht bat,alleiu ausserdem ist dieser Apparat durch ihn weseutlicb verbes-sert und dadurch zu einem der wichtigsten unter ullen bewe-genden hydraulischen geworden. Es ist nämlich (Wörterb. Bd. X.S. 1252) hervorgeboben wordeti, dass bei einem bis etwa 40Kuss Höbe erreichenden Wassergefälle ein Cyliuder von dieserHöhe kaum praktisch ausführbar seyn dürfte, alleiu dieserSchwierigkeit ist so sinnreich begegnet worden, dass wasserarme,aber hochliegende Duellen, sollten sie auch 1000 Fuss Höhehaben und in nicht unbedeutender Entfernung vorhanden seyn,ohne sehr grosse Schwierigkeiten für diesen Zweck benutztwerden können. Man leitet nämlich das Wasser iu hinlänglichweiten Röhren von der erforderlichen Stärke bis au die bestimmteStelle und führt es daselbst durch eine lothrecht stehendekurze konische Röhre in den Cylinder von beliebiger, den Um-ständen angemessener Höhe. Es leuchtet von selbst ein, dassdas in den Cylinder dringende Wasser den nämlichen Druckausübt, als wenn der Cylinder die ganze Fallhöhe hätte; vonder bei gewöhnlicher Constructiou vorhandenen Fallgeschwindig-keit kann nur so viel in Wirkung kommen, als diese nichtdurch den Widerstand in den Röhren gehindert wird, weswe-gen letztere die gehörige Weite haben müssen (s. Röhre Bd.VII. S. 1411). Die zu erreichende Nutzkraft lässt sich hier-nach leicht berechnen. Wenn nun durch diese kurze Andeu-tung eine büchst einfache, aber erst jetzt gemachte wichtigeErfindung deutlich genug dargestellt ist, so ergiebt sich zu-gleich ihr Vorzug vor der Wassersäulcnmaschine von selbst,indem bei ihr die Reibung des Cylinders auf ein Minimum ge-bracht werden kann, wenn man dessen Gewicht gerade so eiu-richtet, dass er eben durch den Wasserdruck nicht gehobenwird. ÄLTHANS hat indess dieser Erfindung noch eine zweite,ebenso siunreiche hinzugefügt. Unten iu der Ebene derArme liegt nämlich ein horizontales Rad (eine Turbine), ge-gen welche das ausströmende Wasser stösst und die dahermit gleicher Kraft, als der Cylinder, aber in entgegengesetz-ter Richtung, umgetrieben wird. Beide Wirkungen lassen sichindess leicht vereinigen, der Nutzeffect des Wassers ist daher