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ich selbst 1 2 3 längst aus unwiderleglichen Gründen dargetlian.Die Suche erhielt eine bedeutende Erweiterung, als SchöN-BEIN 2 aufTand, dass die riechende Substanz auch bei derAnalyse des Wassers durch Gold- oder Piatindrähte einer kräf-tigen hydroelektrischen Säule, dein erzeugten Sauerstoffgas bei-gemengt, zum Vorschein komme, und als er zugleich bemerkte,dass Platindrähte, wenn sie nur einen Augenblick in das rie-chende Gas eingesenkt oder der aus Spitzen ausstrümendenElektricität entgcgcngehalteu waren, negativ polarisirt wurden,also mit dem einen Ende eines empfindlichen Galvanometersverbunden, an dessen andcrin Ende sich ein unveränderter Plu-tindruht befand, nach dem Einsenken dieser beiden Drähte ingesäuertes Wasser eiueu sehr kenntlichen elektrischen Stromerzeugten. Hierauf gründete er den Schluss, der riechendeStoff müsse ein den Salzbildern, dem Chlor, Ilrotn und lodanzureiheuder Stoff scyn, dem er den Namen Ozon gab, weiler sich zuerst durch den Geruch geoQcubart hatte.
Als Gegner dieser Hypothese trat de LA Rive 3 auf undleitete den Geruch von feinen, in der Luft schwebenden, durchdie Elektricität fortgerissenen oxydirten Platintbeilchen ab.Dieser schon au sich gewagten Hypothese steht das sich vonselbst darbietende Argument entgegen, dass das Ozon beimAusstrümeu aus Spitzen jeder Art, inetallencu, hölzernen u. s. w.zum Vorschein kommt, also unmöglich durch fortgerisseneThcilchcn der verschiedensten Substanzen sich stets selbstgleich erzeugt werden kann, und cs scheint mir daher uunü-tliig, die gründliche Widerlegung, welche Schönbein 4 demberühmten Genfer Physiker entgegengesetzt hat, hier mitzu-theilen. Uuterdcss verfolgte Letzterer seine Entdeckung weiterund wurde durch das Festhalten au seiner anfänglichen Hypo-these zu einem Verfahren geleitet, das Ozon in grösserer Mengeauf chemischem Wege darzustellen 5 , denn eben die geringeMenge, worin dieser neue Stoff bloss in Gasform auftritt, stand