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Eilfter Band. Sach- und Namen-Register mit ergänzenden Zusätzen [...].
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442 Sachregister.

der Strom einer solcben Säule dureli irgend eine Ursache ge-ländert, so waren doch die Elektroden stets im Zustande einerbedeutenden Spannung, und die Passivität des Eisens scheiutsonach die Folge nicht sowohl eines wirklichen Stromes, alsvielmehr dieser Spannung zu seyn, die partiell durch Ableitungeines Theils des Stromes aufgehoben wird. Die noch eineZeit lang fortdauernde Elektrolyse des gesäuerten Wassers nachWegnahme des ableiteuden Kupferdrahtes lässt sich als Folgeeiner Trägheit betrachten, sofern die Strömung noch einigeZeit fortdauert, bis die wachsende Passivität der Eisenclektrodesie aufhebt. Setzt man also in den gegebenen Erklärungenstatt Strom vielmehr Spannung 1 2 , so sind sie der aufgestell-ten Hypothese gemäss. Allerdings kann ein kräftiger Stromstattfinden, ohne dass die Passivität des Eisens ihn auf hebt,z. B. wenn er durch eine kräftige zusammengesetzte Säule er-regt und durch gesäuertes Wasser geleitet wird, denu in diesemFalle ist zwar der Widerstand sehr gross, wird aber dgnnochdurch die Kraft der Säule üherwuuden. Endlich behnrrt daspassiv gemachte Eisen in diesem seinem Zustaude und wird vonder Salpetersäure nicht angegriffen, die sonst sehr stark aufdasselbe wirkt, woraus hervorgeht, dass cs zur Erhaltung die-ses Zustandes nicht ausschliesslich ciucs dauernden elektrischenStromes bedarf.

Wenn man berücksichtigt, dass das, was hier zur Erklä-rung der Phäuomeue durch Spannung bezeichnet wird, nichtsanderes ist, als der negativ - elektrische Zustand des Eisens,sofern es dadurch indifferent gegeu den Sauerstoff und alsoden negativen Metallen ähnlich wird, so ist die ganze Summeder Thatsacken zwar im hohen tlrade wichtig und interessant,sie schliesst sich aber andern bekannten Tbatsuchen an, undihre Erklärung dürfte dadurch mindestens erleichtert werdeu,wenn wir auch das eigentliche Wesen der Elektricität genauzu erkennen noch nicht vermögen. Das Eisen wird negativ-elektrisch, eben wie das Kupfer, durch Verbindung mit Ziuk;vom Letzteren hat Davit eine fruchtbare Anwendung zur Siche-rung der Schifisbeschläge, von Ersterem y. AlthaüS 2 zur Si-

1 Vergl. Martebs in Bullet, de la Soc. de Brux. T. X. P. II. p. 406.

2 Poggendorff Ann. Bd. XLV1I. S. 213. Das Mittel hat sich seit1839 bis jetzt fortdauernd bewährt gezeigt.