Pendel.
447
rechneten Grössen u. s. w. hat H. G. BoRENIüS verfasst *. Erwill einen Einfluss der östlichen und westlichen Länge vonParis auf die Länge des einfachen Sccundenpendcls gefundenhaben, w'elcher für die auf den Aequator rcducirten Peudel-lüngen durch folgende Formel ausgedrückt werden kaun 1 2 :
L = 991,086775 + 0,036093 sin. (I — 23°34')
+ 0,152745 sin. (21+ 56° 7')
+ 0,080731 sin. (31 + 16° 6'),worin L die Pendellänge in Millimetern, 1 die Länge östlichvon Paris bezeichnet, oder, wenn mau nur zwei Glieder ge-braucht,
L = 991,0951 + 0,054444 sin. (I — 60° 15')
+ 0,125345 sin. (21+ 50° 43')-Der englische Uhrmacher Dekt verwirft die gläsernen Ge-lasse der (luecksilberpendel, weil sie zerbrechlich sind, wes-wegen sie sich nicht mit Quecksilber gefüllt versenden lassen.Ausserdem muss das Quecksilber ausgekocht werden, um dieLuft daraus zu entfernen, was hei gläsernen Gefässeu sichnicht wohl bewerkstelligen lässt. Statt ihrer wählt er dahergusseiserne, deren innerer Raum sich ausserdem leicht uls voll-kommener Cylinder darstellen lässt, was hei gläsernen nichtwohl erreichbar ist. In diesen wird das Quecksilber ausge-kocht und daun verschlossen versandt, die Ausdehnung desGusseisens lässt sich genau berechnen, auch senkt er die Stangedurch deu verschliesseudcn Deckel bis in das Quecksilber hinab,damit beide genau die nämliche Temperatur aunehmen 3 . Vorallen Dingen muss das Quecksilber gegen Feuchtigkeit ge-schützt werden, damit das Eisen wegen des galvanischen Ein-flusses nicht roste.
Pendel. Secundenpendel als Masseinheit vorgeschlagen. VI. 1256.englische Normallänge. 1294. ballistisches. I. 714. X. 1785. 1793.hydraulisches. S. Pumpe. VII. 974. hydrometrisches. S. Strom.VIII. 1181. horizontales zum Messen der Elektricität. III. 699. loth-rechtes zu gleichem Zwecke. 711.