Pneumatik.
465
mung beider herausstellte. Bei Ansatzröhren fand er m zwi-schen 0,676 und 0,760 verschieden; ersteren Werth hatte es,wenn die Länge zehnmal die des Durchmessers übertraf, letz-teren, wenn das Verhältniss 1,4 zu 1 war.
Ganz neuerdings hat WEISBACH 1 hei der Ausarbeitung desArt Ausfluss für die allgemeine Maschinen-Encyklopädie denCoefficienten m einer neuen Prüfung unterworfen und giehtdarin den von Koch erhaltenen Resultaten den Vorzug vor denvon d’AüBUISSO» 2 gefundenen, die man in Frankreich zumGrunde legt, vcrmuthlich weil man jene daselbst nicht kenntDagegen setzt er das durch SCHMIDT aufgcstellte Ausflussge-setz dem durch Navier gegebenen nach, wie dieses auch durchPoifCELET in seiner Mecanique industrielle, durch CotfBES inseinem Traite de Paeragc des inines und Andere geschiehtWeil NAVIER’s Leistungen im Werke bereits mitgethcilt sind, sobegnüge ich mich hier, aus den vier Tabellen, worin die sämmt-liclien, aus Koch’s Versuchen berechneten Werthc des Ausfluss-coefficienten m zusammengestellt sind, nur die Maxima undMinima und die ihnen zugehörigen Druckhöhen einer Wasser-säule in Kalenbergcr Fuss, die von fast 7 Fuss bis 0,2 Fusswechselten, hier aufzunehmen.
Ausfluss aus Oeifnungen in einem dünnen Blech:
Weite derOeffnung
Wasserdruck-
hohe
Tempe-
ratur
Werth
von m
2,96 Lin.
3,12960 F.
9° R.
0,567
—
0,32007 „
—
0,596
—
5,61904 „
7°
0,569
—
0,14684 „
—
0,605
6,183 „
4,43368 „
—
0,566
—
0,79113 „
—
0,591
1 Poggendorff Ann. Bd. LI. S. 449.
2 Traite d’Hydraulique ä Pusage des Ingenieurs. 2me e'dition.Paris 1840.
Gg
Beg. Bd. zu Gehler’i TVörlerb.