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Sachregister.
klebt. Als Boden dieser Cylinder dient ein hölzerner, mit Bind-* faden festgebuudener dünner Cylinder. Spencer nimmt stattdes Kupfers auch dünnes Blei, wie zum Einpacken des Tlieesoder Tabacks, biegt es in Falten, formirt daraus eiuen faltigenCylinder und setzt diesen in ciu gläserues Gefäss mit Kupfer-vitriollösung. Im Innern desselben steht der poröse bohle Cy-linder mit seiner Säure und der Zinkstange, und durch Schliessungder Kette entsteht allinälig ein Kupfercylinder durch Ueberzic-bung des Bleis mit diesem Metalle i 2 3 .
An die eben genannte schliesst sich zunächst die Grove’-sebe, welche unter allen bis jetzt hcrgestelltcn wohl die stärk-sten Wirkungen äussert, uud deren Grösse daher leicht so weitgesteigert werden kann, dass sie die älteren Riesenapparatevon Singer, Hare und Anderen bedeutend au Kraft übertrifl’t.Sie hat ihren Nuincn von ihrem Erfinder Grove 2 und wurdein Deutschland sehr bald dadurch allgemeiner in Anwendunggebracht, dass ScilÖNBEiN 3 über ihre überraschenden Wirkun-gen berichtete. Die erste Construction bestand aus einem aufdem Boden eines Glases festgekitteten thönernen Pfeifenkopfe,welcher mit reiner Salpetersäure, das Glas ober bis zu gleicherHöbe mit Salzsäure gefüllt wurde. Zwei Goldblättchen, in dieletztere hcrabgclassen, blieben stundenlang unverändert, als oberein Golddruht in die Salpetersäure herabgesenkt und mit deineinen Goldblatte in Berührung gebracht worden war, löste sichdieses sogleich auf und es zeigte sich ein starker elektrischerStrom. Als er darauf das eine der gleichen negativen Metallemit Zink vertauschte, bemerkte er die Stärke des dadurch er-zeugten Stromes und wurde somit zura Erfinder der uach ihmbenannten Säule, deren Wesen ausser der Anwendung desPlatins als negativen Erregers darin bestellt, dass die beidenSäurcu durch eiuen porösen mineralischen Körper getrennt sind,welcher den Uebergang der Lösungen beider Metalle zu einan-der hindert, den elektrischen Strom aber durchlässt. Ohne dieverschiedenen theils ansgefiihrten, theils vorgeschlagenen Con-
1 Poggendorff Ann. Bd. LI. S. 374.
2 Couipt. rend. T. VIII. p. 567. Poggendorff Ann. Bd. XLVIII.S. 300.
3 Poggendorff Ann. Bd. XLIX. S. 511.