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Eilfter Band. Sach- und Namen-Register mit ergänzenden Zusätzen [...].
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I

520 Sachregister.

dersprechlicti richtig’, denn es wäre sonst nicht abzusehen, warumdiese chemische Verbindung nicht ohne die Anwesenheit derPlatindrähte stattfinden sollte, die nach dieser Ansicht alsblosse Leiter der durch den Chemismus erzeugten Elektricitätzu betrachten wären. Nach der Contacttheorie, meint Pofl-GENDORFP, schliesse sich diese Säule genau an die Becquerel’-sche, überhaupt au die aus einem Metalle und zwei diesesnicht angreifendeu Flüssigkeiten bestehenden Ketten an. DieSchwierigkeiten fallen also weg, sobald man den bewiesenenSatz annimmt, dass die Metalle durch die chemisch auf sienicht einwirkenden Körper, und gerade durch diese vorzugs-weise, eine Veränderung ihrer Oberfläche erleiden und daherin Berührung mit verschiedenen Körpern ungleich veränderteineu elcktrischcu Gegensatz bilden müssen, in Gemässheitdessen ihr Contact einen elektrischen Strom erzeugt. Willman diese Veränderung der Oberfläche von einer katalytischenKraft ablciten, die man bisher als verschieden von der chemi-schen betrachtet hat, so lässt sich hieraus kein Argument ge-gen die Contacttheorie hernehmen, denn immer ist die Berüh-rung heterogener Körper hierbei die wirkende Ursache, wennmau nach richtiger Ansicht annimmt, dass nicht der Contactau sich das hierbei thätige Agens is-t, sondern die Elektricität,welche beim Contacte zum Vorschein kommt. ScitüHBEIN be-zieht sich auf seine schon 1838 gemachte Erfahrung, wonachdas in einer U-förmig gebogenen Röhre befindliche Wasser,durch welches eiu elektrischer Strom gegangen ist, nur miteingeseukteu Platiudrähten einen Strom giebt, und dass diesersich gleichfalls mittelst eingesenkter Platiudräkte nur daun beizwei mit einander verbundenen Wassersäulen zeigt, wenn dieeine derselben mit Wasserstoffgas imprägnirt ist. GegenGroVe’s Ansicht, wonach der Strom durch die chemische Ver-bindung der beiden Gase entstehn soll, macht er das Argu-ment geltend, dass nach seinen Versuchen 1 mit Sauerstoffimprägnirtes Wasser keinen elektrischen Strom erzeugt, selbstden durch Wasserstoff-Wasser hervorgerufenen nicht verstärkt,und dass diese Ströme, wären sic wirklich vorhanden, in dencombinirten Elementen der Gassäule eine entgegengesetzteRichtung erhalten und sich aufheben würden. Diesemnach

1 Poggendorff Ann. Bd. LV1. S. 135 ff.