Säule.
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combinirte. Die Untersuchungen, welche POGGENDORFF 1 überdie Messungen der Stromstärken angestellt hat, verdienen dieBeachtung aller Physiker um so mehr, als sie auch über man-che anderweitige Puncte, das Verhalten der Säulen betreffend,Auskunft gehen, und cs wäre wohl geeignet, den Hauptinhaltliier aufzunehmen, musste ich nicht fürchten, diese Nachträgezu weit auszudehnen.
Dass man auch mittelst der hydroelektrischen Säule, ebensowie mit der trocknen, bei hinlänglicher Spannung einen Funkenvor dem vollkommenen Schliesscn der Kette erhalten könne,ist so eben durch John P. Gassiot erwiesen. In früheren Ver-suchen 2 war es ihm unmöglich, eine bis 0,0002 Zoll reichendeSpannung der Pole einer aus 320 Elementen bestehenden Da-niell’schen Kette wahrzunehineu, und ebenso wenig gelang die-ses bei einer ähnlichen mit Wasser construirtcn Säule von 1024Elementen. Bald nachher berichtete ihm Crosse 3 , einen Funkenzwischen zwei auf Siegellackstangen isolirten Stanuiolblättchenerhalten zu haben, welche die Pole einer aus 1626 Zellen be-stehenden Wassersäule bildeten. Gassiot 4 haute daher eineneue Säule aus 3520 Paaren Kupfer- und Zink-Cylindcr, de-ren jedes in einem zur besseren Isolirung mit Firniss überzoge-nen, mit Brunnenwasser gefüllten. Glasbecher stand, sorgtefür möglichste Isolirung der ganzen Säule, und erhielt auf dieseWeise einen Apparat, welcher eine bedeutende elektrische Span-nung zeigte und Funken gab. Auch mit einer Grove’schenGassäule erhielt GASSIOT statische Spannung der Elektricität,iin Minimum mit neun Elementen.
Ucber trockne Säulen hat MtJNCK AF ROSENSCHÖLD 5Untersuchungen bekannt gemacht, die sich jedoch nur auf ei-nige Versuche JÄGER’s mit Zink-Kupferplattcn und zwischeulie-gendein Firniss oder Papier und das veränderliche Leitungs-Vermögen der letzteren Körper beziehen, ohne das, was seit-dem in Beziehung auf diese Apparate geschehn und im Werke
1 Dessen Ami. Bd. LIV. S. 160. Bd. LV. S. 153 u. 43.
2 Phil. Trans. 1840. p. 184.
3 Lond. and Edinb. Phil. Mag. 1840. Sept.
4 Philos. Trans. 1844. P. I. p. 21. Lond. and Edinb. Phil. Mag.N. 166. T. XXV. p. 285.
5 Poggendorff Ann. Bd. XLIII, S. 193. 445.