Temperatur.
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unter diesen 9 und 9 den Vorzug. Die nus diesen erlialtcncntäglichen Mittel weichen von den aus stündlicheu Beobachtungengegebenen um folgende Grössen in Centesimulgraden ab: zuBoothia Felix — + 0,09; Fort Leith = + 0,183; Apenrade +0,1; SalzufFelu 0,00; Mühlhausen +0,13; Plymouth +0,003;Padua +0,14; Madras +0,12- Fm zur etwaigen Bequemlich-keit die Vergleichung von zwei Paar anderer homogener Stun-den zu gehen, wähle ich 8 und 8. Hierfür beträgt die Ab-weichung zu Boothia Felix +0,18; Fort Leith +0,24; Salz-ulTelu +0,16; Mühlhausen +0,38; Plymouth +0,293; Padua + 0,42 ; Madras +0,68. Für die beiden Stunden 10 und 10beträgt die Abweichung au den genannten 7 Orten — 0,06;
+ 0,07; —0,14; — 0J)5; —0,22; —0,10; —0,41. Solltenendlich für jemanden die homogenen Stunden 11 und 11 diegelegeneren scyn, so geben 'diese für die genannten 7 Ortefolgende Abweichungen: —0,08; —0,06; —0,24; —0,32;
— 0,42; —0,28; —0,62 und für Apenradc —0,2. Hiernachkann jeder Beobachter leicht zwei für ihn gelegene homogeneStunden wählen und mit einiger Wahrscheinlichkeit die geeig-nete Rcductiou aubringeu.
Ausser den von Mahlmann benutzten Duellen sind noch dieschätzbaren stündlichen Beobachtungen hinzugekoinmen, die aufdem meteorologischen Observatorium zu München angestellt undvon J. Lamont 1 in einzelnen Heften bekannt gemacht werden.
Da sie auf grosse Genauigkeit Ansprüche machen können, soentnehme ich aus ihueu einige, das eben Mitgethcilte bestäti-gende und für Temperaturbeobachtungen wuchtige Folgerungen.Aus eiuer Zusammenstellung bei Tag und bei Nacht angcstell-ter stündlicher Thermomcterbeobacliiungeu in den Jahren 1841,1842 und 1843 ergaben sich folgende Resultate 2 :
1) Um die mittlere Temperatur eines gegebenen Ortes mitabsoluter Schärfe zu bestimmen, sind stündliche Beobachtungensowohl bei Nacht als auch hei Tage erforderlich.
2) Die Temperaturverhältnissc eines jeden Ortes werden /durch örtliche Einflüsse bedingt.
3) Da nur an den wenigsten Orten die Möglichkeit ge-