Titandampf. 637
wird gezeichnet. Die Tinte bestellt aus geschmolzenem salpc-tersaurein Silberoxyd 2 Drachmen ; dcstillirtes Wasser 7 Drach-men ; arab. Gummi 2 Drachmen. Sie wird in gut verschlosse-nen Gläsern aufbewahrt.
Titan 1 wurde 1791 von Gregor als Mctalloxyd erkanntund 1794 von Klaproth, 1821 von H. Rose genauer unter-sucht , doch hat mau es bis jetzt nur in sehr kleinen Würfelndargcstcllt, die sehr hart, spröde, nur in heftigster Wciss-gliihhitze schmelzbar und von 5,28 bis 5.3 spec. Gewicht sind.Das .Metall verbindet sich mit Sauerstoff wahrscheinlich zu ei-nem Oxydul, 1 Atomgewicht des Metalls mit 2 AtomgewichtSauerstolT liefern aber das Titauoxyd oder die Titansäure, diesich natürlich im Rutil und im Anatas findet. Die Säureverbindet sich mit Wasser zu Titansäurehydrat, mit Säuren zuTitanoxydsalzeu und mit Salzhascu zu titausaureu Salzen. DasTitun verbindet sich mit Phosphor, Schwefel, Chlor und Fluor,ferner mit Stickstoff, Kalium, Natrium, Calcium, Magnium,Zircouiuin und Silicium.
Titandampf wird in der llitze der Schmelzofen erzeugt. X. 1098.
Tithonoincter, tithonische Lichtstrahlen. 8. Daguer-rchilder.
Todestbal auf Java. IX. 2329.
Todtes Meer. Beschaffenheit, Vertiefung. S. See. VIII. 727.Vergl. See.
Toise. französisches Mass. VI. 1271.
Ton. S. Schall. VIII. 179. Tartinische. 316. Höhe der Töne. IX.1299. und Cuincidenz. 1300. der Insecten beim Fliegen. IV. 469.Vergl. Insecten.
Tonkacampfer. IX. 1706.
Tonleiter. VIII. 331. Tonmesser, Tonometer, Ton-waage. S. Monochord. VI. 2450. 2453. Schall. MH. 294.
Tonne, englisches Alass. VI. 1301. prenssisches. 1331. dänisches.1343.
Tonnengebläse. S. Gebläse. IV. 1139-
Topasfels. III. 1078.
Topf, Papinischer. S. Digestor. II. 544. X. 1142.
Torf. Wärmeerzeugung durch das Verbrennen desselben. V. 143. Be-schaffenheit und Bildung. VIII. 1242. pyrituoser. 1245. X. 2206.
Tornados. S. Regen. VII. 1253. und Wind. X. 2019. Wir-kungen derselben. 2048. weisser Tornado. 2059.
1 Handbuch der Chemie von L. Gmeliu. 4. Ausg. Bd. II. S. 430.