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Eilfter Band. Sach- und Namen-Register mit ergänzenden Zusätzen [...].
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Zauberlaterne.

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Glasseheibfen gebrauchte und daher sicher die jetzige eigent-liche Zauberlaterne kannte. Wesentliche Verbesserungen, mitAusnahme besserer Linsen und Hohlspiegel und vollendetererMechanismen, sind später nicht hinzngekommen, genauere Be-schreibungen aber findet inan in den Werken von Zahn 1 ,Hertel 2 , Leutmann 3 , Doppelmavr 4 5 6 und vorzüglich s’Grave-SANDE s . Her Gebrauch eines mit einem Loche in der Mitteversehenen Hohlspiegels nach der Angabe L. Euler’s 6 istnicht zur Anwendung gekommen, die späteren Schriftstelleraber haben aus den genannten Uuellen geschöpft. Verschie-dene später bekannt gemachte Anweisungen der Verfertigungund des praktischen Gebrauchs namhaft zu machen scheint mirunnüthig, und ich bemerke nur, dass Thomas Young 7 ihreEinrichtung und Wirkungsweise ausführlich beschreibt.

Die Einrichtung der Zauberlaterne ist keine andere, alsdie des Lampenmikroskops (Bd. VI. S. 2254), dessen Erfin-dung aus der des Sonnenmikroskops, sowie dieses wieder ausder Zauberlaterne hervorging. Letztere wird daher erhalten,wenn man (Bd. VI. Fig. 305) die Axe des Hohlspiegels G Hin die der Linsengläser fallen lässt, in den Hrcnnpunct F die-ses Spiegels eine Lampe stellt, deren vom Spiegel reflectirteparallele Strahlen auf das Object a b fallen, von hier aus durchdie Linse K convergirend gemacht sich durchkreuzen, durchdie in der Regel nur einfachen Linsen A und B fallen unddas vergrösserte Bild « ß gehen. Die einfachen Apparate be-stehn duher aus einem in einem Kasten befindlichen Hohlspie-gel mit zugehöriger Lampe, aus transparent auf Glas gemal-ten Bildern und aus zwei Linsen in einer Röhre. Die Cou-structiou erlaubt, die Bilder dicht an die erste Linse, zwischendiese und die Lampe des Hohlspiegels, zu bringen, die zweiteLinse lässt sich dann der ersten mehr nähern oder weiter da-von entfernen, wodurch man die erzeugten Bilder vergrössern

1 Oculus artificialis teledioptricus. Herbip. 1685. Fol. ed. sec. No-rimb. 1702. Ful. p. 726.

2 Vom Glasschleifen. Th. II. Cap. 6.

3 Anmerkungen vom Glasschleifen. Cap. 10.

4 Weitere Eröffnung der Bion’schen mathem. Werkschule. S. 47.

5 Phys. elementa mathein. T. II. p. 873.

6 Not. Comm. Petrup. T. III. p. 363.

7 Lectures on natural philos. T. I. p. 426.